Archiv für Juli 2010

30
Jul
10

SeelenWährung – Investieren Sie in innere Werte

Seelen Währung Ernest D. ChuWall-Street-Bewusstsein überschneidet sich selten mit dem Bewusstsein der Spiritualität. Dabei ist das eine der Spiegel des anderen. Wenn Gier, Angst, Mangel und Blockade an den Finanzmärkten herrschen, geschieht dies auf der Basis eines Mangel-Bewusstseins.

Die meisten Menschen in der Finanzwelt wollen von dem Zusammenhang zwischen ihrer Realität und ihrem Bewusstsein nicht viel wissen. Auch Ernest Chu stieß darauf erst, als er persönlich ein finanzielles Desaster erlebte.

Als die Lage materiell aussichtslos schien, richtete er seine Aufmerksamkeit auf die Änderung seiner Überzeugungen; er stürzte sich auf Aktivitäten, die ihn erfüllten und anderen nützten, die einen reichlichen Strom liebevoller Energie erzeugten – Seelenwährung. Und er fand darin den Schlüssel zu wahrem Wohlstand, der uns zuallererst innerlich erfüllt, zufrieden und glücklich macht, aber ebenso materiellen Reichtum hervorruft. Ernest Chu zeigt, wie wir spirituelle Entsprechungen zu Sichtgeld, Eigentum und Aktiva schaffen. Mit seinen Anregungen kann es gelingen, die aktuelle Bewusstseins- und Wirtschaftskrise kreativ zu nutzen.

Die amerikanische Originalausgabe erschien 2008 unter dem Titel Soul Currency: Investing Your Inner Wealth for Fulfillment & Abundance im New World Library Verlag, USA.


Stimmen zum Buch

Liebevoll, kreativ und inspirierend

Albert Metzler

„Seelenwährung kann Ihr Leben mit Liebe, Leidenschaft und Zufriedenheit erfüllen. Sie steigt im Wert, je bewusster, umfassender und absichtsvoller Sie sich ihr zuwenden. “

Eva-Maria Zuhorst

„Ernie Chu’s Soul Currency is absolutely soul savvy! A practical, thought-provoking, and certainly inspirational book that will infuse your spiritual essence into your material existence. Finally… true abundance can be yours. “

Dr. John F. Demartini

„This book will bring you joy, success, and fulfillment.“

Deepak Chopra

 


Weitere Informationen zum Buch



Investieren Sie in innere Werte, und das Leben wird Sie reich belohnenErnest D. Chu
SeelenWährung
Investieren Sie in innere Werte, und das Leben wird Sie reich belohnen
Deutsche Erstausgabe übersetzt von Gisela Kretzschmar
1. Auflage, 336 Seiten
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3442218888
ISBN-13: 978-3442218882
Verlag Goldmann Arkana 2010


Interview with Ernest D. Chu about his new book „Soul Currency“



Ernest D. Chu in Interview

 

Ernest D. Chu


Ernest D. Chu ist ehemaliger Mitarbeiter der New Yorker Börse und Investmentbanker.

Als ein von ihm mitbegründetes Unternehmen scheiterte, übernahm er über 1 Million Dollar als persönliche Schulden, um den Konkurs zu vermeiden.

Seine Erwartung, den Rest seines Lebens mit der Rückzahlung der Schulden beschäftigt zu sein, erwies sich als unbegründet: Mit den Prinzipien, die er in diesem Buch beschreibt, gelang es ihm, die Schulden innerhalb von 18 Monaten zurückzuzahlen.

http://www.ernestchu.com


Goldmann Arkana Verlag


Goldmann Arkana Verlag ist einer der großen Publikumsverlage Deutschlands: ein Verlag der Autoren mit einem auf Vielfalt und Qualität ausgerichteten Programm für leidenschaftliche Leser – gleich, ob es sich um Literatur oder Unterhaltung, um Krimis oder Frauenbücher, um deutsche oder internationale Autoren, um zeitgenössische Schriftsteller oder Klassiker, um Belletristik oder Sachbücher und Ratgeber handelt.


Weitere Informationen und Pressekontakt


Goldmann Arkana

Goldmann Arkana Verlag
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Barbara Henning
Verlagsgruppe Random House
Neumarkter Strasse 28
81673 München

Phone +49 (0) 89-4136-3086
Fax +49 (0) 89-4136-3723

barbara.henning@randomhouse.de

http://www.arkana-verlag.de
http://www.randomhouse.de


27
Jul
10

Zu Hause im Universum – Die neue Vision der Wirklichkeit

Neuerscheinung von Ervin Laszlo im Allegria | Ullstein Verlag

Die neue Vision der WirklichkeitZu Beginn des 21. Jahrhunderts zeichnet sich in der Wissenschaft ein neues Weltbild ab, eine ganzheitliches Sicht des Universums, in der alle Phänomene der Wirklichkeit miteinander verknüpft sind. Zum ersten Mal ist tatsächlich eine Theorie in Reichweite, die uns alles erklärt. Ervin Laszlos Buch führt uns in einfacher Sprache und mit klar nachvollziehbarer Argumentation in diese Theorie ein, in dem er uns das Universum als Einheit zeigt – verbunden in einem kosmischen Informationsfeld, das Laszlo nach der hinduistischen Vorstellung der Akasha-Chroniken, in denen alles Wissen der Welt aufgezeichnet ist, als das ‚A-Feld‘ bezeichnet. Seine Vision der universellen Verbundenheit ist ein Beitrag der Hoffnung in einer Zeit, die sich in globales Zerissenheit und gewaltsamen Gegensätzen zu verlieren droht. Übersetzt aus dem Englischen von Bernd Seligmann.


Weitere Informationen zum Buch


Die neue Vision der WirklichkeitErvin Laszlo
Zu Hause im Universum
Die neue Vision der Wirklichkeit
1. Auflage, Broschiert, 256 Seiten
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3548745016
ISBN-13: 978-3548745015
Verlag Allegria | Ullstein 2010

Die Rede von Ervin Laszlo in Amsterdam





Ervin Laszlo



Ervin Laszlo Dr. Dr. h.c. mult. , wurde 1932 in Budapest geboren und promovierte an der Pariser Sorbonne in Naturwissenschaften. Er ist Professor für Philosophie, Systemwissenschaft und Zukunftsforschung an den Universitäten Yale und Princeton, wissenschaftlicher Berater der Generaldirektors der UNESCO, Mitglied des Club of Rome, Rektor der Wiener Akademie für Zukunftsfragen, Gründungsrektor der Frankfurter Akademie für Evolutionäres Management und Mitbegründer des Club of Budapest, der Maßstäbe für ethisches Handeln in der global vernetzten Welt propagiert. Im Wintersemester 2003/2004 lehrte er als Gastprofessor an der Universität Stuttgart. 2004 wurde er für den Friedensnobelpreis nominiert. Laszlo gilt als eine der führenden Vertreter der Systemtheorie und allgemeinen Evolutionstheorie. Zu seinen wichtigsten Büchern gehören Wissenschaft und Wirklichkeit, Kosmische Kreativität, Das fünfte Feld und Macroshift.


Über den Verlag


Als jüngstes Kind in der Ullstein-Verlagsfamilie wurde der Allegria Verlag im November 2004 in Berlin gegründet – und die Verlagsgeschichte ist im Vergleich zu einigen illustren Verlagsnamen unter dem Ullstein-Dach wirklich noch nicht der Rede wert. Allegria Bücher gibt es erst seit März 2005.

In den ersten beiden Programmen versammelte der Verlag bekannte Autoren mit einem spirituellen Hintergrund wie Louis L. Hay, Doreen Virtue und James Redfield neben wichtigen Büchern von Ervin Laszlo und Pierro Ferrucci, die uns auf dem Weg zu einem neuen friedlicheren Weltbild helfen wollen. Hinter der Gründung steht der Gedanke solchen Büchern in gediegener Ausstattung ein Forum im Hardcover zu geben, wie sie sich auch im umfangreichen Taschenbuchprogramm der Reihe Ullstein Esoterik finden. Dabei geht es nicht um Esoterik im engeren Sinne, sondern um Autoren, die ihren Lesern Lebenskunst und Lebensfreude nahe bringen wollen.

Allegria kommt aus dem italienischen und heißt Freude. Wir hoffen, daß der Verlag seinen Lesern viel Freude bereitet und wir irgendwann auch soviel Geschichte haben, daß es sich lohnt sie als pdf herunterzuladen.


Weitere Informationen und Kontakt


Allegria Verlag

Allegria Verlag
in Ullstein Buchverlage GmbH
Claudia Zapolska
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Friedrichstraße 126
10117 Berlin

Tel.: +49 (0)30-23456-452
Fax: +49 (0)30-23456-445

claudia.zapolska@ullstein-buchverlage.de
http://www.ullsteinbuchverlage.de/allegria


07
Jul
10

Realität im Bild – Ein Teil von uns selbst

Von Albert Metzler | Inspiration

Platinum News Realität im Bild Albert Metzler InspirationDie in jedem von uns angesiedelte Schöpfungskraft der Kreativität offenbart sich in allen Bereichen des ganzheitlichen Seins. Besonders deutlich zeigt sie sich in der Kunst, der Wissenschaft und ganz allgemein in der Kultur. Was hier geschaffen wurde, entzieht sich häufig der allgemeinen Vorstellungskraft. Es scheint ganz so, als hätten ihre Schöpfer – ob sie nun Leonardo da Vinci, Michelangelo, Goethe, Beethoven oder Einstein heißen – etwas in ihrem Inneren, das sie mit unbändiger Kraft antreibt und ihnen sagt, dass immer noch weiter führende Energie in ihnen steckt. Und je mehr sie entfaltet wird, umso stärker drängt sie zu immer weiterer Entfaltung in einem universellen Eins. Damit werden die scheinbaren Grenzen, die sich die meisten Menschen selbst setzen, von einigen wenigen durchbrochen. – Wer bspw. Michelangelos Fresken der Sixtinischen Kapelle betrachtet, dem bietet sich ein Bild transzendenter Schönheit. Es ist eine Vollkommenheit, die wir – wenn wir sie denn nicht mit eigenen Augen sehen würden – uns kaum vorstellen könnten. Ein solches Werk zu schaffen, wäre für jeden von uns zunächst völlig unmöglich. Und dass es unmöglich sei, das entsprach auch der damaligen Vorstellung. Das vollendete Werk hatte schon damals alle, durchaus großen Erwartungen, auch die des Meisters Leonardo, weit übertroffen. Und dies ist nur eines der Beispiele dafür, wo Unmögliches und Unvorstellbares möglich und zur Realität wurde. Michelangelos Darstellung der Formen und den ihnen innewohnenden Informationen wirkt überdimensional und ähnelt einem kosmischen Stargate zum Universum.

Das Beispiel verdeutlicht, dass auch dieser große Künstler, niemals zu dieser Vollendung gekommen wäre, hätte er sich von den Grenzen der allgemeinen Konventionen, Normen und einem vorgegebenen Kanon beeindrucken lassen. Michelangelo verfügte – wie viele einzigartige Künstler – über ein Bewusstsein voller schöpferischer Energie. Der Künstler hat sich seine eigene Realität jenseits der begrenzten Vorstellungen von Realitäten seiner Umwelt geschaffen und dabei keine Möglichkeiten von vorherein ausgeschlossen. Und an eben dieser Stelle weisen alle Menschen, die wir für ihre Schöpfungskraft – ganz gleich auf welchem Gebiete – bewundern, eine ganz spezielle Gemeinsamkeit auf: Sie alle haben sich auch weit außerhalb des von außen abgesteckten Feldes der begrenzten Möglichkeiten bewegt. Sie alle haben auch Alternativen des Denkens und gänzlich unorthodoxe, von den gängigen Vorstellungen abweichende Variationen in Betracht gezogen. Sie waren überaus konsequent und mit der Bereitschaft ausgestattet, alles, was bisher für möglich und im Bereich des Realen liegend galt, in Frage zu stellen.

Kreative Geister haben sich schon immer in Gefilde vorgewagt, die gemeinhin als utopisch galten. Die Utopie gilt für uns als fantastisch, als ein unerreichbares Ideal – die Utopie kennzeichnet sich immer durch die allgemeine Auffassung, dass sie als undurchführbar, als nicht realisierbar gilt. „Utopia“ war ursprünglich ein „erdachtes Land, ein Traumland“, das nur in der Vorstellung (Imagination) existierte. Doch der Künstler zeigt, dass wir Utopien brauchen, um das Erträumte Realität werden zu lassen. Und dies ist gerade in den Bereichen der Kunst mehr als einmal geschehen.

Sämtliche Werke von größter Schönheit und Vollkommenheit sowie unzählige wissenschaftliche Erkenntnisse konnten allein deswegen zustande kommen, weil sich einige Menschen außerhalb der gängigen Normen bewegt haben. Statt sich von Konventionen einengen zu lassen, waren und sind einige Individuen ganz offensichtlich dazu fähig, durch eine von der Außenwelt freie Konzentration auf ihre Ideen, Träume und Utopien zu neuen Erkenntnissen zu gelangen. Dennoch scheint der Weg zu unserem mit Energie geladenen Inneren für die einigen von uns blockiert. Nur scheint dies eben längst nicht auf alle Menschen zuzutreffen. Die im kulturellen Gedächtnis und der gesellschaftlichen Erinnerung bekannten großen Künstler bringen und brachten Unfassbares hervor. Der eingeschlagene Weg führte dabei über die schöpferische Schönheit in Richtung Vollkommenheit.

Definitionen, was Schönheit nun überhaupt konkret ist, gibt es Unzählige. Doch hierbei stoßen alle wissenschaftlich exakten Definitionsversuche zugleich auch an ihre Grenzen. Dies liegt schon allein darin begründet, dass man sich auf eine „alleinige Wahrheit“ einigen müsste, was denn nun Schönheit sei. Jedoch ist niemand in der Lage, eine allgemein gültige Sicht zu formulieren. Denn es gibt keine Anschauung, die nicht durch eine Perspektive verfälscht wird. Hier sind es religiöse, geschichtliche, gesellschaftliche und kulturelle Einflüsse, die das Erkennen und Beschreiben perspektivisch verzerren.

Bereits seit den Anfängen der Philosophie in der griechischen Antike zählt die schöpferische Schönheit zu den wesentlichen Elementen der obersten Werte. Das Schöne realisiert sich dabei einerseits in der Natur, wo sie in vielfältigster Weise gegeben ist, und andererseits in der Kultur der Menschheit. Auch wenn der Mensch kaum wusste, was genau Schönheit ist und was sie ausmacht, ist sie doch Ursprung und Antrieb aller künstlerischen Schöpfungen.

Worin Menschen Schönheit finden, lässt sich nicht objektiv bestimmen. Was für den einen von strahlender Schönheit ist, bedeutet einem anderen einfach nichts. Wir sehen in den Kunstwerken unsere eigene Realität, füllen sie mit unseren individuellen Vorstellungen und Imaginationen. Stehen wir vor der ägyptischen Sphinx, ist es unsere Imaginationskraft, die das fehlende Gesicht der Sphinx vervollständigt. Und dabei entscheidet unsere Vorstellung von der Welt, wie wir das Gesicht rekonstruieren und wie wir schließlich das Bild in seiner schöpferischen Gänze wahrnehmen. Daher ist die Sphinx für einige Menschen wunderschön und für andere bedeutungslos.

Über Jahrtausende sahen sich die Menschen als Teil eines göttlichen Ganzen. Und über die Kunst wollten die Menschen mit diesem Göttlichen in Verbindung treten. Daher wurden zunächst einfache, dann immer vollkommenere Zeichnungen, Gemälde und Skulpturen (später auch Dichtungen, Kompositionen und Bauwerke) angefertigt. Im Laufe der Zeit entwickelte sich das immer höher spezialisierte Künstlertum. Eine erste Vervollkommnung der Künste zeigte sich für die westliche Welt in der Kultur der Griechen. In der griechischen Welt war es die Skulptur, in der sich das Göttliche in der Gestaltung durch Menschen und in der Gestalt von Menschen anschaulich darstellte. Die Kunst war und ist oft nichts anderes als eine kontinuierliche Schönheitssuche mit dem Ziel der Vollkommenheit. Und der Hintergrund der Kunst war immer spiritueller Natur. (Selbst, wer hier einwenden mag, dass es – wie zum Beispiel in der modernen Kunst – auch hässliche Kunstwerke gibt, wird einräumen müssen, dass auch alles Hässliche nur im Zusammenhang mit Schönheit denkbar ist.)

„Was die Schönheit ist, das weiß ich nicht.“ Dieser bekannte Ausspruch Albrecht Dürers demonstriert das Dilemma des Künstlers. Er ist einerseits ein Schöpfer von Schönheit, weiß sie andererseits jedoch nicht konkret zu beschreiben. Schönheit und Kunst waren zu keiner Zeit auseinander zu dividieren. Das eine führt immer zum anderen. Die Schönheit wird für den Künstler aus dem Geist geboren und liefert den Drang zur stetigen Vervollkommnung. In der geistigen Versenkung, der Kontemplation von Schönheit, näherte sich der Mensch in seiner gesamten Kulturgeschichte dem Göttlichen. Mit dieser ästhetischen Erkenntnis, die mit der mythischen oder religiösen Erfahrung verwandt ist, konnte sich der Mensch auf dem Wege der Kunst über(in) sich selbst erheben.

„Der Künstler ist der Schöpfer schöner Dinge.“ Mit diesem Satz beginnt Oscar Wilde die Vorrede zu seinem Roman „Das Bildnis des Dorian Gray“. Und natürlich ist jedes Werk eines beliebigen Künstlers immer ein Ergebnis des Geistes, das eine Reflexion der jeweiligen Realität bedingt. So scheint die Schönheit in unserem schöpferischen Geist verankert, und für den Künstler wird beim Versuch, dieser inneren Schönheit einen Ausdruck zu verleihen, ungeahnte Energie frei, die ihm sein Werk erst ermöglicht.

Schöpferische Schönheit kann dabei weniger gut beschrieben, dafür um so besser empfunden werden. Die Betrachter oder Rezipienten von Kunstwerken sind regelmäßig beeindruckt und finden sich tief bewegt angesichts der Werke – ganz gleich aus welcher Epoche oder Kultur sie stammen. Der Aura, die vielen großen Werken zu Eigen ist und die tatsächlich auf den Rezipienten abstrahlt, kann sich kaum jemand völlig entziehen. So kommt es, dass wir eine Schönheit empfinden, die wir in ihrer Ursache kaum bestimmen können. Wir werden bewusst und/oder unbewusst zu einem Teil von ihr.

Der weiter oben bereits erwähnte italienische Bildhauer, Maler, Baumeister und Dichter Michelangelo gilt als einer der kreativsten Geister der Renaissance. Und es war Michelangelo, der gesagt hat, nicht er schaffe die Skulpturen, sondern er hole sie nur aus dem Stein heraus, in dem sie schon vorher angelegt sind. Die Schönheit als Energie und das Werk sind also bereits vorhanden, es braucht nur einen von Konventionen befreiten Geist, der dies zu erkennen vermag. Viele von uns sehen weder das mögliche Werk noch die darin verborgene Schönheit. Und es gibt tausend Dinge, die unser äußeres Auge nicht zu sehen vermag und die auch unsere anderen Sinne nicht wahrnehmen können. Es gibt eine Schönheit, die wir nur selten erblicken können. Weder Leonardo noch Michelangelo sagen uns wirklich, was Schönheit ist, und dennoch lässt sie sich von Menschen gestalten und zum Ausdruck bringen, und unser Schönheitsempfinden nimmt sie wahr und auf.

In Wahrheit verarbeitet unsere sinnliche Wahrnehmung immer nur eine von mehreren möglichen Bild-Realitäten. Denn unsere Wahrnehmung besteht nicht nur aus der rein visuellen Aufnahme durch unsere Augen. Vielmehr wird sie immer auch von eigenen Erfahrungen, persönlichen Assoziationen, kulturellen Einflüssen und dem sozialen Kontext eines Wahrnehmenden gebildet. Heute wissen wir, dass unser Gehirn weit über 80% der scheinbaren visuellen Wahrnehmungen beisteuert. Wir sehen also gar nicht das, was wirklich ist, sondern entwerfen selbst ein schöpferisches Bild, an das wir ohne jeden Zweifel glauben und so für real erklären. Ständig vergleichen wir alles, was wir über unsere Sinnesorgane wahrnehmen mit den uns bereits bekannten Phänomenen. Dabei kommt es unweigerlich immer auch zu so genannten „Fehlinterpretationen“, insbesondere dann, wenn sich uns eine ganz neue, bislang unbekannte Realität zeigt. Auf den Punkt gebracht bedeutet dies: Wir können nicht sehen, was wir nicht sehen wollen. Wir bestehen aus schöpferischer Energie, unser Denken und Fühlen formt Realitäten, unsere Beobachtungen schaffen neue Welten und Fakten. Alles, was wir in und um uns herum erkennen, ist in der ersten Linie ein Teil von uns selbst.


Literaturtipp


Stradivari des UniversumsAutor: Albert Metzler
Stradivari des Universums
Ein faszinierender Wegweiser in die grenzenfreie Welt des Möglichen
2. Auflage, Broschiert 175 Seiten
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3939621072
ISBN-13: 978-3939621072
Verlag: Breuer & Wardin Verlagskontor


Albert Metzler | Inspiration


Albert Metzler InspirationAlbert Metzler, Jahrgang 1976 ist internationaler Management-Trainer, Coach, Inspirator und Bestseller-Autor. Er führt Workshops auf dem ganzheitlichen Gebiet der Persönlichkeitsentwicklung durch. In seinen praxisorientierten Trainings, Workshops und Coachings unterrichtet er eine breite Palette von Themen nach seinem Coaching Modell des Alternativen Denkens.

Sein schöpferisches Themenprogramm vereinigt in sich praxisorientierte Inspirationen aus universellen Weisheitslehren, Persönlichkeitspsychologie, Philosophie der Gegenwart und Körpersprache. Dabei offenbart er die grenzenfreien Transformationsmöglichkeiten des kreativen Selbst auf der ganzheitlichen Integrationsebene des Körpers, des Geistes und der Seele.

Seine Klienten sind sowohl Privat-Personen als auch selbständige Unternehmer, Manager, Führungskräfte und Keynote-Speaker. Albert Metzler ist bekannt in der Öffentlichkeit als Management-Trainer und Bestseller-Autor. Seine zahlreichen Veröffentlichungen zu den Themen der Persönlichkeitsentwicklung (Bücher, Audio-Hörbücher, Film-Inspirationen, Fachpublikationen, Kunstausstellungen etc.) fanden bereits ein breites internationales Publikum in Deutschland, Österreich, Moldova und in der Schweiz.


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E. Schrott, H.P.T. Ammon: Heilpflanzen der ayurvedischen und der westlichen Medizin: Eine Gegenüberstellung

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