Posts Tagged ‘Antike

08
Nov
11

Das Herz Chakra. Beziehungen durch die Kraft der Liebe heilen

Brenda Davies Das Herz Chakra. Beziehungen durch die Kraft der Liebe heilenLiebe ist ein unwiderstehlicher universeller Impuls, der uns alle leitet

Die Verbindung zwischen dem Herzen und der Liebe ist uralt. Schon in der Antike kannte man den „Herzschmerz“ oder das „gebrochene Herz“, wenn eine Beziehung gescheitert, oder das „Herzklopfen“, wenn man frisch verliebt war. Inzwischen hat die moderne Spiritualität viel feinere Beobachtungen hinsichtlich der Bedeutung des Herz-Chakras für das menschliche Zusammenleben gemacht. Brenda Davies schildert die vielfältigen energetischen Zusammenhänge und Schicksalsfäden, die alle vom Herz-Chakra aus geknüpft werden. Dabei geht es nicht nur um Liebespaare, sondern auch um Familienbande, um Geschwister-Konflikte oder um zerstörerische Bindungsunfähigkeit.

Liebe ist erlernbar und ein Weg, sich selbst zu entdecken und zu reifen

Unsere Fähigkeit zu lieben entwickelt sich im Laufe unseres Lebens und ist zu einem großen Teil von der Gesundheit und dem Entwicklungsstand unseres inneren Energiesystems abhängig. Ist der Fluss der Energie unterbrochen, hat das auch Auswirkungen auf andere Lebensbereiche. Liebe ist eine dynamische Energie. Wer sie versteht, kann sie lenken und inneren Frieden und Gleichgewicht herstellen. Sie schenkt den Mut, Entscheidungen zu revidieren, sich für das einzusetzen, was einem gut tut, das Leben auf einen bewussteren Weg zu lenken und dadurch auch das Verhalten anderer Menschen besser zu verstehen.

Dr. Davies erhellt, wie kaum ein anderer Autor, die Problematik durch beeindruckende Fallbeispiele und zahlreiche Übungen helfen Konflikte zu lösen, Verletzungen zu heilen oder im Alltag abgestumpfte Beziehungen wieder neu zu beleben. Am Ende der Lektüre erkennt man: „Man liebt nur mit dem Herzen gut!“

Ein außergewöhnlich spannendes und durchdringendes Buch über das menschliche Zusammenleben, das auch den Lesern neue Einsichten schenkt, die meinen, inzwischen alle „Beziehungs-Ratgeber“ verinnerlicht zu haben.

Titel der amerikanischen Originalausgabe „Unlocking the Heart Chakra. Heal Your Relationships with Love“ Ulysses Press, Berkeley, CA 94703, USA

 

Verlag über das Buch, Umschlag- bzw. Klappentext

 

Stimmen zum Buch

 

In dem neuerschienenem Buch „Das Herz Chakra. Beziehungen durch die Kraft der Liebe heilen“ von Brenda Davies erfährt der Leser viel Wissenswertes über das ganzheitliche Energie-System der Chakren.

Durch die praxisorientierten Anwendungsbeispiele, Affirmationen, Meditationen und verständlich veranschaulichte Theorie über das Wesen der Beziehungen vermittelt das Buch zahlreiche Inspirationen, die u.a. solche Themen wie SelbstErkenntnis, Integrität, Mut, Projektionen, Macht, Vergebung, Freigebigkeit, Mitgefühl, Leidenschaft, Kreativität, Freiheit, Intimität aber auch Empathie, innere Balance, schöpferische Liebe zu Allem was ist sowie Loyalität aus einer therapeutischen Sicht hinterfragen.

Ein gelungenes Buch zur bewussten Förderung der Liebe, des Friedens und der Spiritualität – tiefsinnig, erkenntnisreich und mit viel Espit!

Albert Metzler | Platinum News

 

Weitere Informationen zum Buch

 

Brenda Davies Das Herz Chakra. Beziehungen durch die Kraft der Liebe heilenBrenda Davies
Das Herz Chakra
Beziehungen durch die Kraft der Liebe heilen
Aus dem Englischen von Dr. Hella Kleuker
Gebundene Ausgabe
1. Auflage, 336 Seiten
ISBN-10: 389427588X
ISBN-13: 978-3894275884
Aquamarin Verlag 2011

 

Dr. Brenda Davies

 

Dr. Brenda Davies, geboren 1942, Ärztin, Psychiaterin und Heilerin, zählt zu den inter-national angesehensten Vertretern der Komplementärmedizin. Sie verbindet in Theorie und Praxis konventionelle, spirituelle und energetische Ansätze. Sie ist Begründerin der „International School of Healing and Development“ und Autorin zahlreicher erfolg-reicher Bücher über ganzheitliche Heilung.

 

http://www.brendadavies.com

 

Presse-Kontakt und weitere Informationen

 

Aquamarin Verlag GmbH
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D-85567 Grafing

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Corinna Schindler & Sarah Huch
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30
Sep
11

18 Antworten auf die Frage nach dem Glück

Siegfried Reusch (Hrsg.)„18 Antworten auf die Frage nach dem Glück. Ein philosphischer Streifzug“ – Neuerscheinung von Siegfried Reusch (Hrsg.) im S. Hirzel Verlag

Was ist für Sie Glück? Auf diese Frage gibt es so viele Antworten, wie es Menschen gibt. Denn jeder beantwortet sie sehr persönlich, vor allem, wenn es um das „kleine“ private Glück geht. Der Philosoph Siegfried Reusch hat 18 Menschen gebeten, ihre Philosophie des Glücks aufzuschreiben – die spannenden und sehr unterschiedlichen Ansätze des Buches „Glück“, erschienen im Hirzel Verlag, regen (neue) Denk-Wege an, lenken den Blick auf allzu oft Vernachlässigtes oder bringen die Glücksbegriffe anderer Zeiten und großer Denker näher.

Dass Geld besser ist als sein Ruf, behauptet Edgar Dahl, natürlich, um danach diese Annahme genau unter die philosophische Lupe zu nehmen. Der Philosoph Maximilian Forschner stellt „Glückstheorien der Antike“ mit Aristoteles, Epikur oder Stoa vor, Annemarie Pieper beschäftigt sich mit „Sisyphos im Glück“ und Rüdiger Safranski denkt über „Lebenskunst im Anschluss an Nietzsche“ nach. Ob „Glück und Faulheit“ nah beieinander liegen, erkundet Schriftsteller und Künstler Goedart Palm und die Theologin Regina Ammicht Quinn fragt nach „Glück als Ernst des Lebens“.

Mit „Pech gehabt!“ geht Biologe und Philosoph Rüdiger Vaas ans scheinbar andere Ende des Glücks und der Bergsteiger Reinhold Messner plädiert für „Die Eroberung des Nutzlosen“. Zwei Interviews – mit dem Spitzenkoch Vincent Klink und dem Philosophen Günther Bien – runden den philosophischen Streifzug durch den Garten des Glücks ab. Klink spricht u. a. über gutes Leben, natürlich über das Kochen und den Genuss oder das Glück der Siesta. Und Bien gibt mit auf den Weg: „Glück ist nicht das Ziel, sondern der Lohn“.

 

Verlag über das Buch, Umschlag- bzw. Klappentext

 

Weitere Informationen zum Buch

 

Siegfried Reusch (Hrsg.)Siegfried Reusch (Hrsg.)
18 Antworten auf die Frage nach dem Glück
Ein philosphischer Streifzug
1. Auflage, 232 Seiten
Gebundene Ausgabe
ISBN-10: 3777621439
ISBN-13: 978-3777621432
S. Hirzel Verlag 2011

 

Siegfried Reusch

 

Siegfried Reusch ist Doktor der Philosophie und studierter Chemiker. Seit 1995 gibt er das Journal für Philosophie, „der blaue reiter“, mit heraus und fungiert als dessen Chefredakteur. Darüber hinaus ist er als Verleger des Philosophie-Verlags „der blaue reiter“ und Publizist tätig.

 

S. Hirzel Verlag

 

Der S. Hirzel Verlag (SHV) wurde 1853 von Salomon Hirzel in Leipzig gegründet und war von Anfang an eng mit der Herausgabe des Deutschen Wörterbuches von Jacob und Wilhelm Grimm verbunden. Der Verlag veröffentlicht außerdem wissenschaftliche Werke, vor allem auf den Gebieten der Chemie, Physik und Philosophie, sowie Sachbücher mit naturwissenschaftlichem Schwerpunkt und Gesundheitsratgeber. Bei Hirzel erscheinen u.a. die Zeitschriften Acta Acustica united with Acustica (The Journal of the European Acoustics Association),  ZfDA – Zeitschrift für Deutsches Altertum und Deutsche Literatur, Universitas – Orientierung in der Wissenswelt und das Literaturblatt Baden-Württemberg.

 

Kontakt und weitere Informationen

 

S. Hirzel Verlag
Birkenwaldstr. 44
70191 Stuttgart

Tel.:    0711 2582-0
Fax:    0711 2582-390

service@hirzel.de

http://www.hirzel.de

 

Pressekontakt

 

Franziska Schramm & Katrin Schmidt
Literaturtest
Monbijouplatz 10
10178 Berlin

Tel.: +49 (0)30-531-4070-18
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schmidt@literaturtest.de

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03
Aug
11

Der Meisterschlüssel zu wahrer Gesundheit liegt im Bewusstsein

Katarina und Peter Michel 12 Gesetze der Heilung Die Hintergründe von Gesundheit und Krankheit„12 Gesetze der Heilung. Die Hintergründe von Gesundheit und Krankheit“ – Neuerscheinung von Katarina und Peter Michel im Aquamarin Verlag

Innen wie außen

Jede Krankheit enthält eine Botschaft. Unser Körper ist der wichtigste Indikator für unser inneres Verhalten. Wer innerlich in Disharmonie lebt, kann nicht wahrhaft gesund sein, denn Gesundheit und innere Ordnung stehen in einem unmittelbaren Zusammenhang.

Die Ursachen von Gesundheit und Krankheit können nicht isoliert betrachtet werden. Hinter allen Systemen stehen unverbrüchliche, ewige Gesetze. Alles klingt mit allem zusammen. Dahinter steht eine Ordnung. Alles, was aus der Ordnung heraus fällt, wird zum Chaos und letztlich zur Krankheit. Heilung bedeutet entsprechend, die Ordnung wieder herzustellen. Doch solange die inneren Voraussetzungen für eine wahre Heilung nicht gegeben sind, können Heilungsmethoden nicht nachhaltig wirken.

Wer beispielsweise sein Bewusstsein auf Schwäche konzentriert, wird nicht genesen, weil er seine Energie auf die Krankheit richtet genauso wenig wie derjenige, der versucht, die Krankheit zu ignorieren. Und wer sich gegen die Krankheit wehrt, sie nicht als Teil seiner selbst annimmt, wird ihre Sinnhaftigkeit nicht verstehen und entsprechend keine Erkenntnisse erfahren und keinen Wandlungsprozess einleiten. Und derjenige, der keinen Mut hat, sich zu ändern, stagniert in der Krankheit, denn Heilung bedeutet Wandlung und Wachstum.

Katarina und Peter Michel befassen sich seit vielen Jahren mit der Erforschung der Gesetzmäßigkeiten, die hinter den vielfältigen Heilerfolgen wirken oder sich für das Scheitern in zahlreichen Behandlungen verantwortlich zeichnen. Dabei spielt es keine Rolle, ob die klassische Geistheilung angewendet wird oder Reiki, ob man Bach-Blüten verabreicht oder Aura-Soma-Öle.

12 Gesetze der Heilung thematisieren die universellen Heilungs-Gesetze, die schon in den Heilungstempeln der Antike beachtet wurden. Das Buch ist kein „How-to-do-Ratgeber“, sondern behandelt das Wesen von Gesundheit und Krankheit von ihrem Ursprung her. Wer die zwölf Gesetze in seinem Leben verwirklicht, wird möglicherweise zu seiner eigenen Überraschung feststellen, dass er keine äußere Behandlung mehr benötigt. Denn wahre Heilung beginnt im Inneren!

 

Verlag über das Buch, Umschlag- bzw. Klappentext

 

Stimmen zum Buch

 

„12 Gesetze der Heilung. Die Hintergründe von Gesundheit und Krankheit“ von Katarina und Peter Michel ist ein praxisorientiertes Anwendungsbuch, das die schöpferische Heilungskraft der Liebe, der Harmonie und der Achtsamkeit in einem ganzheitlichen  Themenkomplex der 12 universellen Gesetze darstellt. Anschaulich beschreiben die Autoren, wie die aufrichtige Selbstwahrnehmung sowie die bewusste Aufmerksamkeit und Glaubenshaltung ihre heilkräftige Wirkung in jedem Körper, Geist und Seele im Hier und Jetzt entfalten können.

Ein anregendes, tiefes Buch für alle, die ihr schöpferisches Selbst in einer seelisch-geistigen HeilungsDimension der Vollkommenheit, jenseits der Dualität, transzendent wahrnehmen wollen.

Albert Metzler | Platinum News

 

Weitere Informationen zum Buch

 

Katarina und Peter Michel 12 Gesetze der Heilung Die Hintergründe von Gesundheit und KrankheitKatarina und Peter Michel
12 Gesetze der Heilung
Die Hintergründevon Gesundheit und Krankheit
1. Auflage, 192 Seiten
Gebundene Ausgabe
ISBN-10: 389427560X
ISBN-13: 978-3894275600
Aquamarin Verlag 2011

 

Katarina Michel

 

PhDr. Katarina Michel, Jahrgang 1964. Nach der Promotion an den Universität Bratislava(Slowakei) arbeitete sie mehrere Jahre als Moderatorin für das Slowakische Fernsehen. 1996 gründete sie in Prag das Bach- Center und war tätig in der Verlagsbranche.

Katarina Michel ist Bach Foundation Qualified and Registered Practitioner. Sie leitet am Bodensee ein Zentrum für ganzheitliches Bewusstsein, wo sie als Beraterin (Bach-Blüten, Aura-Soma ) und Seminarleiterin tätig ist. Außerdem schreibt sie Artikel über eine bewusstere Lebensführung für verschiedene Zeitschriften. Sie schreibt Bücher für mutige und selbstbewusste Frauen, die bereits in mehrere Sprachen übersetzt sind.

 

http://www.lichtwelten-konstanz.de

 

Peter Michel

 

Dr. Peter Michel, geboren in Dresden, Studium der Religionswissenschaft, Philosophie und Germanistik, gründete 1981 den Aquamarin Verlag. Neben zahlreichen Veröffentlichungen zum Thema „Esoterische Philosophie“ schreibt Peter Michel Märchen und Geschichten für Erwachsene und Kinder.

 

http://www.aquamarin-verlag.de

 

Presse-Kontakt und weitere Informationen

 

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07
Jul
10

Realität im Bild – Ein Teil von uns selbst

Von Albert Metzler | Inspiration

Platinum News Realität im Bild Albert Metzler InspirationDie in jedem von uns angesiedelte Schöpfungskraft der Kreativität offenbart sich in allen Bereichen des ganzheitlichen Seins. Besonders deutlich zeigt sie sich in der Kunst, der Wissenschaft und ganz allgemein in der Kultur. Was hier geschaffen wurde, entzieht sich häufig der allgemeinen Vorstellungskraft. Es scheint ganz so, als hätten ihre Schöpfer – ob sie nun Leonardo da Vinci, Michelangelo, Goethe, Beethoven oder Einstein heißen – etwas in ihrem Inneren, das sie mit unbändiger Kraft antreibt und ihnen sagt, dass immer noch weiter führende Energie in ihnen steckt. Und je mehr sie entfaltet wird, umso stärker drängt sie zu immer weiterer Entfaltung in einem universellen Eins. Damit werden die scheinbaren Grenzen, die sich die meisten Menschen selbst setzen, von einigen wenigen durchbrochen. – Wer bspw. Michelangelos Fresken der Sixtinischen Kapelle betrachtet, dem bietet sich ein Bild transzendenter Schönheit. Es ist eine Vollkommenheit, die wir – wenn wir sie denn nicht mit eigenen Augen sehen würden – uns kaum vorstellen könnten. Ein solches Werk zu schaffen, wäre für jeden von uns zunächst völlig unmöglich. Und dass es unmöglich sei, das entsprach auch der damaligen Vorstellung. Das vollendete Werk hatte schon damals alle, durchaus großen Erwartungen, auch die des Meisters Leonardo, weit übertroffen. Und dies ist nur eines der Beispiele dafür, wo Unmögliches und Unvorstellbares möglich und zur Realität wurde. Michelangelos Darstellung der Formen und den ihnen innewohnenden Informationen wirkt überdimensional und ähnelt einem kosmischen Stargate zum Universum.

Das Beispiel verdeutlicht, dass auch dieser große Künstler, niemals zu dieser Vollendung gekommen wäre, hätte er sich von den Grenzen der allgemeinen Konventionen, Normen und einem vorgegebenen Kanon beeindrucken lassen. Michelangelo verfügte – wie viele einzigartige Künstler – über ein Bewusstsein voller schöpferischer Energie. Der Künstler hat sich seine eigene Realität jenseits der begrenzten Vorstellungen von Realitäten seiner Umwelt geschaffen und dabei keine Möglichkeiten von vorherein ausgeschlossen. Und an eben dieser Stelle weisen alle Menschen, die wir für ihre Schöpfungskraft – ganz gleich auf welchem Gebiete – bewundern, eine ganz spezielle Gemeinsamkeit auf: Sie alle haben sich auch weit außerhalb des von außen abgesteckten Feldes der begrenzten Möglichkeiten bewegt. Sie alle haben auch Alternativen des Denkens und gänzlich unorthodoxe, von den gängigen Vorstellungen abweichende Variationen in Betracht gezogen. Sie waren überaus konsequent und mit der Bereitschaft ausgestattet, alles, was bisher für möglich und im Bereich des Realen liegend galt, in Frage zu stellen.

Kreative Geister haben sich schon immer in Gefilde vorgewagt, die gemeinhin als utopisch galten. Die Utopie gilt für uns als fantastisch, als ein unerreichbares Ideal – die Utopie kennzeichnet sich immer durch die allgemeine Auffassung, dass sie als undurchführbar, als nicht realisierbar gilt. „Utopia“ war ursprünglich ein „erdachtes Land, ein Traumland“, das nur in der Vorstellung (Imagination) existierte. Doch der Künstler zeigt, dass wir Utopien brauchen, um das Erträumte Realität werden zu lassen. Und dies ist gerade in den Bereichen der Kunst mehr als einmal geschehen.

Sämtliche Werke von größter Schönheit und Vollkommenheit sowie unzählige wissenschaftliche Erkenntnisse konnten allein deswegen zustande kommen, weil sich einige Menschen außerhalb der gängigen Normen bewegt haben. Statt sich von Konventionen einengen zu lassen, waren und sind einige Individuen ganz offensichtlich dazu fähig, durch eine von der Außenwelt freie Konzentration auf ihre Ideen, Träume und Utopien zu neuen Erkenntnissen zu gelangen. Dennoch scheint der Weg zu unserem mit Energie geladenen Inneren für die einigen von uns blockiert. Nur scheint dies eben längst nicht auf alle Menschen zuzutreffen. Die im kulturellen Gedächtnis und der gesellschaftlichen Erinnerung bekannten großen Künstler bringen und brachten Unfassbares hervor. Der eingeschlagene Weg führte dabei über die schöpferische Schönheit in Richtung Vollkommenheit.

Definitionen, was Schönheit nun überhaupt konkret ist, gibt es Unzählige. Doch hierbei stoßen alle wissenschaftlich exakten Definitionsversuche zugleich auch an ihre Grenzen. Dies liegt schon allein darin begründet, dass man sich auf eine „alleinige Wahrheit“ einigen müsste, was denn nun Schönheit sei. Jedoch ist niemand in der Lage, eine allgemein gültige Sicht zu formulieren. Denn es gibt keine Anschauung, die nicht durch eine Perspektive verfälscht wird. Hier sind es religiöse, geschichtliche, gesellschaftliche und kulturelle Einflüsse, die das Erkennen und Beschreiben perspektivisch verzerren.

Bereits seit den Anfängen der Philosophie in der griechischen Antike zählt die schöpferische Schönheit zu den wesentlichen Elementen der obersten Werte. Das Schöne realisiert sich dabei einerseits in der Natur, wo sie in vielfältigster Weise gegeben ist, und andererseits in der Kultur der Menschheit. Auch wenn der Mensch kaum wusste, was genau Schönheit ist und was sie ausmacht, ist sie doch Ursprung und Antrieb aller künstlerischen Schöpfungen.

Worin Menschen Schönheit finden, lässt sich nicht objektiv bestimmen. Was für den einen von strahlender Schönheit ist, bedeutet einem anderen einfach nichts. Wir sehen in den Kunstwerken unsere eigene Realität, füllen sie mit unseren individuellen Vorstellungen und Imaginationen. Stehen wir vor der ägyptischen Sphinx, ist es unsere Imaginationskraft, die das fehlende Gesicht der Sphinx vervollständigt. Und dabei entscheidet unsere Vorstellung von der Welt, wie wir das Gesicht rekonstruieren und wie wir schließlich das Bild in seiner schöpferischen Gänze wahrnehmen. Daher ist die Sphinx für einige Menschen wunderschön und für andere bedeutungslos.

Über Jahrtausende sahen sich die Menschen als Teil eines göttlichen Ganzen. Und über die Kunst wollten die Menschen mit diesem Göttlichen in Verbindung treten. Daher wurden zunächst einfache, dann immer vollkommenere Zeichnungen, Gemälde und Skulpturen (später auch Dichtungen, Kompositionen und Bauwerke) angefertigt. Im Laufe der Zeit entwickelte sich das immer höher spezialisierte Künstlertum. Eine erste Vervollkommnung der Künste zeigte sich für die westliche Welt in der Kultur der Griechen. In der griechischen Welt war es die Skulptur, in der sich das Göttliche in der Gestaltung durch Menschen und in der Gestalt von Menschen anschaulich darstellte. Die Kunst war und ist oft nichts anderes als eine kontinuierliche Schönheitssuche mit dem Ziel der Vollkommenheit. Und der Hintergrund der Kunst war immer spiritueller Natur. (Selbst, wer hier einwenden mag, dass es – wie zum Beispiel in der modernen Kunst – auch hässliche Kunstwerke gibt, wird einräumen müssen, dass auch alles Hässliche nur im Zusammenhang mit Schönheit denkbar ist.)

„Was die Schönheit ist, das weiß ich nicht.“ Dieser bekannte Ausspruch Albrecht Dürers demonstriert das Dilemma des Künstlers. Er ist einerseits ein Schöpfer von Schönheit, weiß sie andererseits jedoch nicht konkret zu beschreiben. Schönheit und Kunst waren zu keiner Zeit auseinander zu dividieren. Das eine führt immer zum anderen. Die Schönheit wird für den Künstler aus dem Geist geboren und liefert den Drang zur stetigen Vervollkommnung. In der geistigen Versenkung, der Kontemplation von Schönheit, näherte sich der Mensch in seiner gesamten Kulturgeschichte dem Göttlichen. Mit dieser ästhetischen Erkenntnis, die mit der mythischen oder religiösen Erfahrung verwandt ist, konnte sich der Mensch auf dem Wege der Kunst über(in) sich selbst erheben.

„Der Künstler ist der Schöpfer schöner Dinge.“ Mit diesem Satz beginnt Oscar Wilde die Vorrede zu seinem Roman „Das Bildnis des Dorian Gray“. Und natürlich ist jedes Werk eines beliebigen Künstlers immer ein Ergebnis des Geistes, das eine Reflexion der jeweiligen Realität bedingt. So scheint die Schönheit in unserem schöpferischen Geist verankert, und für den Künstler wird beim Versuch, dieser inneren Schönheit einen Ausdruck zu verleihen, ungeahnte Energie frei, die ihm sein Werk erst ermöglicht.

Schöpferische Schönheit kann dabei weniger gut beschrieben, dafür um so besser empfunden werden. Die Betrachter oder Rezipienten von Kunstwerken sind regelmäßig beeindruckt und finden sich tief bewegt angesichts der Werke – ganz gleich aus welcher Epoche oder Kultur sie stammen. Der Aura, die vielen großen Werken zu Eigen ist und die tatsächlich auf den Rezipienten abstrahlt, kann sich kaum jemand völlig entziehen. So kommt es, dass wir eine Schönheit empfinden, die wir in ihrer Ursache kaum bestimmen können. Wir werden bewusst und/oder unbewusst zu einem Teil von ihr.

Der weiter oben bereits erwähnte italienische Bildhauer, Maler, Baumeister und Dichter Michelangelo gilt als einer der kreativsten Geister der Renaissance. Und es war Michelangelo, der gesagt hat, nicht er schaffe die Skulpturen, sondern er hole sie nur aus dem Stein heraus, in dem sie schon vorher angelegt sind. Die Schönheit als Energie und das Werk sind also bereits vorhanden, es braucht nur einen von Konventionen befreiten Geist, der dies zu erkennen vermag. Viele von uns sehen weder das mögliche Werk noch die darin verborgene Schönheit. Und es gibt tausend Dinge, die unser äußeres Auge nicht zu sehen vermag und die auch unsere anderen Sinne nicht wahrnehmen können. Es gibt eine Schönheit, die wir nur selten erblicken können. Weder Leonardo noch Michelangelo sagen uns wirklich, was Schönheit ist, und dennoch lässt sie sich von Menschen gestalten und zum Ausdruck bringen, und unser Schönheitsempfinden nimmt sie wahr und auf.

In Wahrheit verarbeitet unsere sinnliche Wahrnehmung immer nur eine von mehreren möglichen Bild-Realitäten. Denn unsere Wahrnehmung besteht nicht nur aus der rein visuellen Aufnahme durch unsere Augen. Vielmehr wird sie immer auch von eigenen Erfahrungen, persönlichen Assoziationen, kulturellen Einflüssen und dem sozialen Kontext eines Wahrnehmenden gebildet. Heute wissen wir, dass unser Gehirn weit über 80% der scheinbaren visuellen Wahrnehmungen beisteuert. Wir sehen also gar nicht das, was wirklich ist, sondern entwerfen selbst ein schöpferisches Bild, an das wir ohne jeden Zweifel glauben und so für real erklären. Ständig vergleichen wir alles, was wir über unsere Sinnesorgane wahrnehmen mit den uns bereits bekannten Phänomenen. Dabei kommt es unweigerlich immer auch zu so genannten „Fehlinterpretationen“, insbesondere dann, wenn sich uns eine ganz neue, bislang unbekannte Realität zeigt. Auf den Punkt gebracht bedeutet dies: Wir können nicht sehen, was wir nicht sehen wollen. Wir bestehen aus schöpferischer Energie, unser Denken und Fühlen formt Realitäten, unsere Beobachtungen schaffen neue Welten und Fakten. Alles, was wir in und um uns herum erkennen, ist in der ersten Linie ein Teil von uns selbst.


Literaturtipp


Stradivari des UniversumsAutor: Albert Metzler
Stradivari des Universums
Ein faszinierender Wegweiser in die grenzenfreie Welt des Möglichen
2. Auflage, Broschiert 175 Seiten
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3939621072
ISBN-13: 978-3939621072
Verlag: Breuer & Wardin Verlagskontor


Albert Metzler | Inspiration


Albert Metzler InspirationAlbert Metzler, Jahrgang 1976 ist internationaler Management-Trainer, Coach, Inspirator und Bestseller-Autor. Er führt Workshops auf dem ganzheitlichen Gebiet der Persönlichkeitsentwicklung durch. In seinen praxisorientierten Trainings, Workshops und Coachings unterrichtet er eine breite Palette von Themen nach seinem Coaching Modell des Alternativen Denkens.

Sein schöpferisches Themenprogramm vereinigt in sich praxisorientierte Inspirationen aus universellen Weisheitslehren, Persönlichkeitspsychologie, Philosophie der Gegenwart und Körpersprache. Dabei offenbart er die grenzenfreien Transformationsmöglichkeiten des kreativen Selbst auf der ganzheitlichen Integrationsebene des Körpers, des Geistes und der Seele.

Seine Klienten sind sowohl Privat-Personen als auch selbständige Unternehmer, Manager, Führungskräfte und Keynote-Speaker. Albert Metzler ist bekannt in der Öffentlichkeit als Management-Trainer und Bestseller-Autor. Seine zahlreichen Veröffentlichungen zu den Themen der Persönlichkeitsentwicklung (Bücher, Audio-Hörbücher, Film-Inspirationen, Fachpublikationen, Kunstausstellungen etc.) fanden bereits ein breites internationales Publikum in Deutschland, Österreich, Moldova und in der Schweiz.


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E. Schrott, H.P.T. Ammon: Heilpflanzen der ayurvedischen und der westlichen Medizin: Eine Gegenüberstellung

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