Posts Tagged ‘Evolutionstheorie

10
Mai
17

Neuerscheinung von Eva Jablonka und Marion J. Lamb: Evolution in vier Dimensionen

Wie Genetik, Epigenetik, Verhalten und Symbole die Geschichte des Lebens prägen

Bereits kurz nachdem Charles Darwin seine Evolutionstheorie veröffentlicht hatte, wurde diese kritisiert, da sie manche Phänomene nicht erklären konnte. In der Folge entwickelte sich die Biologie weiter, die Genetik erblühte und die Synthetische Evolutionstheorie wurde zur generellen Lehrmeinung. Allerdings ist auch sie nicht der Weisheit letzter Schluss, sie muss erweitert und ergänzt werden. Eine solche Erweiterung wird hier vorgeschlagen und mit vielen Beispielen illustriert.

Eva Jablonka und Marion J. Lamb wollen die Vorstellung, dass jede erbliche Variation spontan und „blind“ für irgendwelche Funktion entsteht, durch ein neues Konzept ersetzen. Es schließt erbliche epigenetische Veränderungen ein, die weiter verbreitet sind als man noch vor wenigen Jahren dachte; hinzu kommen die Weitergabe von Information durch Verhaltensweisen und die symbolgestützte Vererbung.

Vier Dimensionen – sie beschreiben eine viel umfassendere und differenziertere Theorie der Evolution, bei der die natürliche Selektion nicht nur unter den Genen auswählt.
 

Verlag über das Buch, Umschlag- bzw. Klappentext

 
Weitere Informationen zum Buch
 
Eva Jablonka und Marion J. Lamb
Evolution in vier Dimensionen
Wie Genetik, Epigenetik, Verhalten und Symbole die Geschichte des Lebens prägen
Gebundene Ausgabe: 566 Seiten
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3777626260
ISBN-13: 978-3777626260
Verlag: Hirzel, S 2017
 

Weitere Informationen und Pressekontakt

 

S. Hirzel Verlag
Birkenwaldstr. 44
D-70191 Stuttgart

Tel.: 0711 2582-0
Fax: 0711 2582-390

service@hirzel.de
http://www.hirzel.de

 

Pressekontakt

 

Sophie Zue
Literaturtest
Adalbertstr. 5
D-10999 Berlin

Tel. +49 (0)30-531 40 70-21
Fax +49 (0)30-531 40 70-99

zue@literaturtest.de
http://www.literaturtest.de

 
 

17
Jun
11

Wieder selbstbestimmt aktiv werden

Erfolgreich gegen Depression und Angst Wirksame Selbsthilfe. Anleitungen Schritt für Schritt. Fallbeispiele und konkrete TippsWenn der „Quatschi“ mal wieder spinnt – hin zu einem proaktiven Umgang mit Depression und Angst

„Psychische Erkrankungen machen beunruhigende Schlagzeilen: die Menge an verordneten Antidepressiva hat sich im letzten Jahrzehnt verdoppelt, Depressionen werden laut WHO bis zum Jahr 2020 die zweithäufigste Volkskrankheit sein, die durchschnittliche Fehlzeit bei einer psychischen Erkrankung beträgt 23 Tage. Während die Zahl der Betroffenen zunimmt, stehen die passenden Therapieplätze nicht immer gleich zur Verfügung. Dabei kann ein frühzeitiges Eingreifen die Erkrankung oft aufhalten oder sogar ganz heilen. Anleitung zur Selbsthilfe ist hier gefragt. Mit dem Buch „Erfolgreich gegen Depression und Angst“ gibt Springer Medizin Betroffenen einen Leitfaden an die Hand, wie sie erfolgreich gegen ihre Krankheit angehen können – als Ergänzung zu oder auch ganz ohne Therapie.

„Dieser Selbsthilfetitel ist in seiner differenzierten Beschreibung von Depression und Angst nicht nur sehr präzise, sondern zugleich ansteckend und belebend“, so Monika Radecki, Senior Editor im Bereich Buch Medizin/Psychologie von Springer Medizin. „Betroffene erhalten leicht lesbare und sofort umsetzbare Hilfestellung“, fügt sie hinzu. „Auch für diejenigen, denen das Lesen vielleicht gerade schwerfällt, ist gesorgt: Als Allround-Service gibt es eine Kurzversion des Buches als Hörtext.“ Dieser kann unter http://www.hoeren.psychosynergetik.de kostenlos heruntergeladen werden.

Der Autor baut zunächst Vertrauen in die eigenen Heilungschancen auf, indem er Informationen zu den Erkrankungen gibt und darüber aufklärt, dass und wie man Einfluss auf die eigene Gefühlswelt nehmen kann. Fallbeispiele und Übungsaufgaben beschreiben den Weg dorthin. Eine Übung ist, aus dem eigenen Eskalationsdenken die Luft heraus zu lassen: Den „Quatschi“ nennt das Buch diese oftmals automatisiert ablaufenden destruktiven Denkabläufe. Anhand ausführlicher und einfach ausführbarer Aufgabenstellungen lernt der Leser, stattdessen die positiven und gesunden Anteile der eigenen Psyche zu stärken. Der Weg dorthin bleibt über konkrete Schritt-für-Schritt-Anleitungen immer überschaubar. Vorrangiges Ziel ist es, den Leser zur wirksamen Selbsthilfe zu bewegen, ihn sozusagen zu seinem eigenen Therapeuten auszubilden.“

 

Verlag über das Buch, Umschlag- bzw. Klappentext

 

Weitere Informationen zum Buch

 

Erfolgreich gegen Depression und Angst Wirksame Selbsthilfe. Anleitungen Schritt für Schritt. Fallbeispiele und konkrete TippsDietmar Hansch
Erfolgreich gegen Depression und Angst
Wirksame Selbsthilfe. Anleitungen Schritt für Schritt.
Fallbeispiele und konkrete Tipps
1. Auflage, 186 Seiten
ISBN-10: 3642041205
ISBN-13: 978-3642041204
Springer Verlag 2011

 

Dr. med. Dietmar Hansch

 

Dr. med. Dietmar Hansch, Facharzt für Innere Medizin/Psychotherapie, ist Leitender Arzt des Burnout-Zentrums an der Klinik Wollmarshöhe in Bodnegg. Bereits im Studium mit Medizin, Physik und Philosophie interdisziplinär ausgerichtet, entwickelte er ein Selbsthilfekonzept, welches verschiedenste Wissensbausteine unter anderem aus Synergetik, Evolutionstheorie, Verhaltensbiologie und Hirnforschung integriert. Dietmar Hansch ist Autor zahlreicher Bücher und wissenschaftlicher Veröffentlichungen.

 

Weitere Informationen und Pressekontakt

 

Claudia Funke
Springer Medizin
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Springer-Verlag GmbH
Tiergartenstr. 17
D-69121 Heidelberg

tel   +49 62 21 / 487 – 83 97
fax  +49 62 21 / 487 – 683 97

claudia.funke@springer.com

http://www.springer.com

 

 

 

 

27
Jul
10

Zu Hause im Universum – Die neue Vision der Wirklichkeit

Neuerscheinung von Ervin Laszlo im Allegria | Ullstein Verlag

Die neue Vision der WirklichkeitZu Beginn des 21. Jahrhunderts zeichnet sich in der Wissenschaft ein neues Weltbild ab, eine ganzheitliches Sicht des Universums, in der alle Phänomene der Wirklichkeit miteinander verknüpft sind. Zum ersten Mal ist tatsächlich eine Theorie in Reichweite, die uns alles erklärt. Ervin Laszlos Buch führt uns in einfacher Sprache und mit klar nachvollziehbarer Argumentation in diese Theorie ein, in dem er uns das Universum als Einheit zeigt – verbunden in einem kosmischen Informationsfeld, das Laszlo nach der hinduistischen Vorstellung der Akasha-Chroniken, in denen alles Wissen der Welt aufgezeichnet ist, als das ‚A-Feld‘ bezeichnet. Seine Vision der universellen Verbundenheit ist ein Beitrag der Hoffnung in einer Zeit, die sich in globales Zerissenheit und gewaltsamen Gegensätzen zu verlieren droht. Übersetzt aus dem Englischen von Bernd Seligmann.


Weitere Informationen zum Buch


Die neue Vision der WirklichkeitErvin Laszlo
Zu Hause im Universum
Die neue Vision der Wirklichkeit
1. Auflage, Broschiert, 256 Seiten
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3548745016
ISBN-13: 978-3548745015
Verlag Allegria | Ullstein 2010

Die Rede von Ervin Laszlo in Amsterdam





Ervin Laszlo



Ervin Laszlo Dr. Dr. h.c. mult. , wurde 1932 in Budapest geboren und promovierte an der Pariser Sorbonne in Naturwissenschaften. Er ist Professor für Philosophie, Systemwissenschaft und Zukunftsforschung an den Universitäten Yale und Princeton, wissenschaftlicher Berater der Generaldirektors der UNESCO, Mitglied des Club of Rome, Rektor der Wiener Akademie für Zukunftsfragen, Gründungsrektor der Frankfurter Akademie für Evolutionäres Management und Mitbegründer des Club of Budapest, der Maßstäbe für ethisches Handeln in der global vernetzten Welt propagiert. Im Wintersemester 2003/2004 lehrte er als Gastprofessor an der Universität Stuttgart. 2004 wurde er für den Friedensnobelpreis nominiert. Laszlo gilt als eine der führenden Vertreter der Systemtheorie und allgemeinen Evolutionstheorie. Zu seinen wichtigsten Büchern gehören Wissenschaft und Wirklichkeit, Kosmische Kreativität, Das fünfte Feld und Macroshift.


Über den Verlag


Als jüngstes Kind in der Ullstein-Verlagsfamilie wurde der Allegria Verlag im November 2004 in Berlin gegründet – und die Verlagsgeschichte ist im Vergleich zu einigen illustren Verlagsnamen unter dem Ullstein-Dach wirklich noch nicht der Rede wert. Allegria Bücher gibt es erst seit März 2005.

In den ersten beiden Programmen versammelte der Verlag bekannte Autoren mit einem spirituellen Hintergrund wie Louis L. Hay, Doreen Virtue und James Redfield neben wichtigen Büchern von Ervin Laszlo und Pierro Ferrucci, die uns auf dem Weg zu einem neuen friedlicheren Weltbild helfen wollen. Hinter der Gründung steht der Gedanke solchen Büchern in gediegener Ausstattung ein Forum im Hardcover zu geben, wie sie sich auch im umfangreichen Taschenbuchprogramm der Reihe Ullstein Esoterik finden. Dabei geht es nicht um Esoterik im engeren Sinne, sondern um Autoren, die ihren Lesern Lebenskunst und Lebensfreude nahe bringen wollen.

Allegria kommt aus dem italienischen und heißt Freude. Wir hoffen, daß der Verlag seinen Lesern viel Freude bereitet und wir irgendwann auch soviel Geschichte haben, daß es sich lohnt sie als pdf herunterzuladen.


Weitere Informationen und Kontakt


Allegria Verlag

Allegria Verlag
in Ullstein Buchverlage GmbH
Claudia Zapolska
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Friedrichstraße 126
10117 Berlin

Tel.: +49 (0)30-23456-452
Fax: +49 (0)30-23456-445

claudia.zapolska@ullstein-buchverlage.de
http://www.ullsteinbuchverlage.de/allegria


28
Mai
10

Von den Glaubenssätzen, komplexen Systemen und religiösen Dogmen zur schöpferischen Energie des Geistes

Von Albert Metzler | Inspiration

Albert Metzler Inspiration Schöpferische EnergieWenn wir auf die religiöse Glaubensgeschichte blicken, lässt sich feststellen, dass ein starker Glaube kaum jemals zu erschüttern war. Was allein den christlichen Glauben angeht, der für sich postuliert – wie viele andere Glaubensrichtungen ebenfalls –, die einzig wahre Religion zu sein, gab es immer wieder Kollisionen mit den jeweils neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen. Die Kirche war immer wieder gezwungen, Korrekturen vorzunehmen und musste zuweilen auch kolossale Irrtümer eingestehen. Als besonders frappierende Beispiele gelten die Kreuzzüge und die Inquisition des Mittelalters, die Verurteilung Galileos (für seine Behauptung, die Erde drehe sich um die Sonne – und nicht umgekehrt) oder die Darwinsche Evolutionstheorie im 19. Jahrhundert. Immer wieder war die Kirche gezwungen, sich in Glaubensfragen den Erkenntnissen der Wissenschaft anzupassen. Gerade in Anbetracht der Unfehlbarkeit des Papstes, die auf dem Ersten Vatikanischen Konzil 1870 zum Dogma erhoben wurde, sollten sich bei den Gläubigen doch eigentlich Zweifel an ihrem Glauben einstellen. Doch für über eine Milliarde Katholiken führen alte oder neue Irrtümer nicht zum Verlust ihres Glaubens. Die Lehren der Kirche werden weiterhin als Wahrheit angesehen.

Der Glaube entspringt dem Herzen der Menschen und ist daher an sich einfach; die entsprechenden Glaubenssysteme jedoch entwickelten sich nach und nach zu überaus komplexen Gebilden. Wenn man auf die großen, seit Jahrhunderten und Jahrtausenden bestehenden Religionen schaut, kann man schnell feststellen, dass es sich in allen Fällen um sehr komplexe Glaubenssysteme handelt. In allen Fällen gibt es hochkomplexe heilige Schriften, dazu wird eine unermüdliche Exegese betrieben. Ständig werden die Texte neu erläutert, interpretiert, kommentiert und um Lesarten ergänzt. Es wird also ein enormer Aufwand betrieben, die Systeme – auch gerade in Anbetracht der Irrtümer oder nicht mehr haltbarer Ansichten – von Zweifeln frei zu halten. Es werden enorme Anstrengungen unternommen, um Widersprüche wegzuerklären. Und das Resultat ist eindeutig, führt es doch dazu, dass Fehler in einem komplexeren Denksystem schwerer zu finden sind. Eine einzelne Aussage kann mithilfe des logischen Denkens schnell überprüft werden: Sie wird sich als wahr oder falsch herausstellen. Doch sobald ein System aus unzähligen Aussagen besteht, fallen einzelne Fehler einfach nicht mehr auf. Werfen wir hierfür einen Blick auf die Logik, der Lehre vom folgerichtigen Denken:

Wenn ein System aus 10 Aussagen besteht, von denen zwei im Widerspruch stehen, dann wird dies sofort auffallen (20 Prozent der Aussagen stehen erkennbar im Widerspruch). Wenn wir nun noch 990 Aussagen hinzufügen und dabei keine weiteren Fehler oder Widersprüche einbeziehen, dann sinkt die relative Fehlerzahl auf 0,2 Prozent! Denn jetzt sind plötzlich nur noch 2 von 1000 Aussagen miteinander im Widerspruch. 10 Aussagen können Sie leicht miteinander vergleichen, bei 1000 Aussagen schaffen Sie es nicht mehr. Die Wahrscheinlichkeit, dass Sie die beiden Fehler überhaupt finden, sinkt ganz enorm! Und selbst wenn noch 18 weitere Fehler in das System eingeschleust werden, dann liegt die relative Fehlerzahl immer noch bei nur 2 Prozent. Also scheinen weniger Fehler im System zu sein, während es absolut doch eindeutig mehr sind. Nur relativ sind es weniger. Bei komplexen Denksystemen, wie den großen Religionen, werden mit jedem aufgedeckten Fehler oder Widerspruch neue Wegerklärungen gefunden, und jedes Mal sinkt die relative Fehlerquote. Damit wird zugleich jeder einzelne Fehler besser versteckt – das System bleibt in sich falsch.

Daher werden im Laufe der Zeit Glaubenssysteme auch immer komplexer. Und deswegen ist ein altes Glaubenssystem scheinbar auch glaubhafter als ein Neues. Denn relativ gesehen enthält es nur wenige Fehler, außerdem stehen mehr Anhänger bereit, die hilfreich alle auftretenden Fehler wegerklären und damit noch besser verstecken. Genau genommen aber bleibt das System falsch und wird im Laufe der Zeit nur noch fehlerhafter. Die Gewissheit des Glaubens wird also damit gestärkt, dass (gemessen an der Gesamtmenge) recht wenige Fehler enthalten sind. Und man kann sich selbst jeden Fehler damit erklären, dass man eben nicht alles über das System weiß oder wissen kann, und dass es eben dafür eine perfekte Erklärung gibt, die man nur gerade eben nicht zur Hand hat. Der Logiker würde also sagen, Glaubensgewissheit ist nicht anderes als eine (psycho)logische Täuschung.

Sind also gerade die großen Religionen damit nichts anderes als ein gigantisches Täuschungsmanöver? Keineswegs. Denn der Glaube der Menschen ist auch real, auch wenn er mit den realen Gesetzen der Logik kollidiert. Außerdem zeigt der Glaube reale Auswirkungen auf das Leben der Gläubigen, ganz gleich, welcher Religion sie nun angehören.

So unterschiedlich die einzelnen Religionen zunächst erscheinen mögen, finden sich bei einer näheren Untersuchung doch immer wieder Parallelen und Gemeinsamkeiten. Am Anfang stehen immer zentrale Fragen, die das Leben des Menschen betreffen:

  • Woher komme ich?
  • Warum lebe ich?
  • Welchen Sinn hat mein Leben?
  • Wohin gehe ich, wenn ich sterbe?

– Und der Glaube ist es, der dem Menschen eine Antwort darauf gibt, ganz egal, welcher Religion er angehört. Auch die so genannten Weltreligionen (der Buddhismus, das Christentum, der Islam, der Hinduismus und das Judentum) sind schon dadurch vereint, dass sie Gott als das unsere irdische Wirklichkeit übersteigende Geheimnis unseres Lebens und als den Ursprung dieser Welt als Ganzes anerkennen. In dieser Beziehung haben sie eine gemeinsame Basis, auf die sie den Menschen und seine Wirklichkeit in allen ihren Dimensionen bezogen sehen.

Alle Religionen stellen in ihrer Essenz und in ihrem besten Geiste Bemühungen dar, den Menschen die Erfahrung einer zentralen Wirklichkeit in der menschlichen Konstitution näher zu bringen. Überall, und auch in den kleineren, früheren und den uns unbekannten Religionen, geht es letztlich um die Begegnung mit dem Heiligen, Vollkommenen, Absoluten, Göttlichen – um die Begegnung mit dem einen universalen GOTT. In den Menschen scheint also ganz offensichtlich eine Sehnsucht nach dem Göttlichen tief verankert zu sein. Heute gehen Neurotheologen und Biochemiker sogar davon aus, dass der Mensch mit einer speziellen Gehirnregion (sie soll sich im „limbischen System“ befinden) ausgestattet ist, die den physiologischen Antrieb für spirituelle Gotteserfahrungen liefert. Die in uns verankerte Sehnsucht nach Vollkommenheit und nach dem Göttlichen transportiert sich auch über die Ebene der Religion in die Heiligen Schriften der verschiedenen Kulturen. Doch was dem einen hier heilig ist, ist für den anderen nur absoluter Humbug, vielleicht noch eine Sammlung von nützlichen Weisheiten oder auch bloß ein schönes Märchen. Der Christ hält die Bibel – und insbesondere das Neue Testament – für die eine Wahrheit und für das Wort Gottes; ein Jude beruft sich auf die Thora (die 5 Bücher des Moses); der Islam bezieht sich auf den Koran; der Hinduismus fußt auf den vier Veden. – Welche Schrift auch immer im Vordergrund steht und für heilig erklärt wurde, sie alle beeinflussten ganze Kulturen und damit das Leben unzähliger Menschen.

Die Sehnsucht nach dem Göttlichen ist zugleich eine Sehnsucht nach magischen Momenten und nach Wundern. Dies ist auch der Grund dafür, dass wir uns bereits als Kinder von Märchen magisch angezogen fühlen. Und diese Anziehungskraft setzt sich unser gesamtes Leben lang fort: Auch der Erwachsene ist noch wie gebannt von fantastischen Geschichten, die wir in Büchern lesen oder als Filme anschauen. Tatsächlich lassen sich sogar Parallelen ziehen zwischen Märchen und den verschiedenen Heiligen Schriften der Religionen. Ob es nun um Jesus oder Buddha, um Heilige, Engel oder Propheten geht – sie alle bringen magische Wunder hervor. Und diese Wunder erst machen sie für uns zu göttlichen Wesen. Das größte Wunder dieser göttlichen Wesen besteht immer in dem magischen Umgang mit Realitäten. Denn die herkömmliche und in ihren Dimensionen beschränkte Realität wird von ihnen ins Unendliche erweitert und schließlich durchbrochen.

Alle göttlichen Wesen verweisen auf das Herz und nicht auf den Verstand, sie alle konzentrieren sich auf die schöpferische Energie des Geistes. Die Fokussierung auf die Liebe und Schönheit im Herzen führt zu einem energetischen Fluss auch in den Gedanken und ermöglicht somit die bewusste Überwindung der Materie. Sie verbinden sich in ihrem eigenen Gedankenfluss mit dem schöpferischen Universum. Sie werden allgegenwärtig: Alles in Allem… EIN EINS! Gott ist in unserem Herzen, bereits das Wissen darüber macht uns alle Menschen ausnahmslos zu göttlichen Wesen! Zu göttlichen Wesen mit schöpferischer Energie in unseren Herzen.


Literaturtipp


Albert Metzler  Reality of beauty - Das Schöne ist in Dir

Autor: Albert Metzler
Reality of beauty – Das Schöne ist in Dir
1. Auflage, 4. Audio-Hörbuch-CDs
Sprecher: Michaela Kamitz, Bodo Wardin
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3937864970
ISBN-13: 978-3937864976
Verlag: Breuer & Wardin Verlagskontor 2008


Albert Metzler | Inspiration


Albert Metzler InspirationAlbert Metzler, Jahrgang 1976 ist internationaler Management-Trainer, Coach, Inspirator und Bestseller-Autor. Er führt Workshops auf dem ganzheitlichen Gebiet der Persönlichkeitsentwicklung durch. In seinen praxisorientierten Trainings, Workshops und Coachings unterrichtet er eine breite Palette von Themen nach seinem Coaching Modell des Alternativen Denkens.

Sein schöpferisches Themenprogramm vereinigt in sich praxisorientierte Inspirationen aus universellen Weisheitslehren, Persönlichkeitspsychologie, Philosophie der Gegenwart und Körpersprache. Dabei offenbart er die grenzenfreien Transformationsmöglichkeiten des kreativen Selbst auf der ganzheitlichen Integrationsebene des Körpers, des Geistes und der Seele.

Seine Klienten sind sowohl Privat-Personen als auch selbständige Unternehmer, Manager, Führungskräfte und Keynote-Speaker. Albert Metzler ist bekannt in der Öffentlichkeit als Management-Trainer und Bestseller-Autor. Seine zahlreichen Veröffentlichungen zu den Themen der Persönlichkeitsentwicklung (Bücher, Audio-Hörbücher, Film-Inspirationen, Fachpublikationen, Kunstausstellungen etc.) fanden bereits ein breites internationales Publikum in Deutschland, Österreich, Moldova und in der Schweiz.


Weitere Informationen und Kontakt


Albert Metzler Inspiration

Albert Metzler|Inspiration
Mainstrasse 12
41540 Dormagen

FON + 49 (0) 1578 – 160 22 81
FAX + 49 (0) 3212 – 129 25 93

Email@AlbertMetzler.de

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E. Schrott, H.P.T. Ammon: Heilpflanzen der ayurvedischen und der westlichen Medizin: Eine Gegenüberstellung

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