Posts Tagged ‘Möglichkeiten

07
Jun
12

NOVELITE – Was zählt, sind Lösungen!

Die neuen Vorreiter des gesellschaftlichen Wandels und ihre Wege zu einem besseren Leben.

Online-Plattform http://www.novelite.de mit Videos, Votings und Diskussionsforum zur Entwicklung einer „neuen Elite der Pioniere“ geht an den Start.

Nur noch 10 bis 20 Prozent aller Deutschen glauben, dass die Eliten aus Politik und Wirtschaft in der Lage sind, für die großen Herausforderungen der Gegenwart konstruktive Lösungen zu entwickeln. Doch aus der Mitte der Gesellschaft formiert sich bereits eine neue Bewegung. Mehr als die Hälfte der Bevölkerung meint: Wir alle können Vorreiter des notwendigen Wandels sein, wenn wir gemeinsam anpacken und Grenzen überschreiten.

Wirklich etwas bewegen, Brücken bauen und kooperieren und vor allem selbst Verantwortung übernehmen – die neuen Vorreiter integrieren engagierte Menschen und gute Lösungen auf breiter Basis. Und sie lassen die Vision eines besseren Lebens für alle Realität werden. Sie berufen sich nicht auf Machtpositionen oder wirtschaftlichen Einfluss, sondern sind Pioniere im besten Sinne, die voranschreiten, um die Welt zu einem besseren Ort zu machen.

Macher geben dem Wandel ein Gesicht

Die Plattform http://www.novelite.de (und flankierend dazu http://www.facebook.com/novelite.de) stellt ausgewählte Pioniere in kurzen Videos vor, gibt Einblicke in wissenschaftliche Diskurse zum Elite-Wandel und lädt die Online-Community ein, über den Paradigmenwechsel, der sich vollzieht, zu diskutieren. Aktivisten und Vorreiter können sich und ihre Projekte vorstellen, und die Community gibt ihr Votum ab, welche der Initiativen besonders wegweisend sind.

Im Vordergrund der Kampagne stehen Fragen wie:

  • 

Was machen diese neuen Protagonisten anders oder sogar besser als die etablierten Eliten?
  • Welchen Themen wenden sie sich zu?
  • Wo sehen sie Veranderungspotentiale und tragen diese in die Welt?

Ziel des Projekts ist es, einen breiteren gesellschaftlichen Diskurs anzustoßen über die Chancen und Möglichkeiten zivilgesellschaftlicher Gestaltungsimpulse, die sich im Zuge einer Art „Bypass-Demokratie“ zunehmend artikulieren. Das Online-Voting-Verfahren endet am 19. August 2012.

 

Interviews

 

Paul J. Kohtes

 

 

Prof. Dr. Dr. h.c. Andreas Speer

 

 

Christoph Harrach

Gründer der Online-Plattform und Konferenz KarmaKonsum

 

 

Felix Finkbeiner

Gründer der Schülerinitiative „Plant-for-the-Planet“

 

 

Jacob Bilabel

Mitgründer des Think-Do-Tanks Thema1

 

 

Anne-Kathrin Kuhlemann

Mitgründerin der Agentur Konvergenta InterZero

 

 

Dr. Anne-Christin Bansleben

Wissenschaftlerin und Mitgründerin von deepmello

 

 

Sebastian Gronbach

Spiritueller Dienstleister

 

 

Über die Identity-Foundation

 

Die Identity-Foundation ist eine gemeinnützige Stiftung für Philosophie und Wissenschaftsförderung, deren Schwerpunkt auf Forschungen zum Selbstverständis von Personen, Gruppen und Institutionen liegt. Sie konzentriert sich auf Einzelprojekte in verschiedenen sozialen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Kontexten, darunter Fachtagungen und Symposien, empirische Untersuchungen und (Forschungs-) Projekte, die Förderung der Medienberichterstattung über grundlegende oder aktuelle Identitätsthemen und die Beteiligung an kunstwissenschaftlichen oder spirituellen Projekten mit besonderen Bezügen zur Frage der Identitätsbildung und Entwicklung. Die Stiftung wurde 1998 ins Leben gerufen vom Gründer der Kommunikationsagentur Kohtes Klewes (heute Ketchum Pleon), Paul J. Kohtes, und seiner Frau Margret.

 

Pressekontakt

 

Dr. Nadja Rosmann

Wissenschaftliche Projektleitung und Kommunikation

Identity Foundation

Tel: +49(0) 6192 20 68 258

Mobil: +49(0) 1577 189 20 68

Nadja.Rosmann(at)identity-foundation.de

http://www.identity-foundation.de

 

 

 

 

13
Mrz
12

Spätestens in Sweetwater

„Spätestens in Sweetwater“ – Neuerscheinung von Ruediger Schache im Nymphenburger Verlag

„Sweetwater ist der Ort, an dem sich die Seelen treffen, wenn sie im Leben für ihre Erfüllung von Liebe nicht zusammenfinden konnten“. Caleb Brooks, Wissenschaftsjournalist der New York Times, stößt auf diese Legende um Sweetwater, einen kleinen Ort im Mittleren Westen der USA. Er trifft auf ein gut gehütetes Geheimnis und findet in der Buchhändlerin Carol Ryder seine große Liebe. Doch bevor sie ein gemeinsames Leben beginnen können, greift das Schicksal ein und bringt eine unaufhaltsame Kette unerklärlicher Ereignisse in Gang, die Calebs bisheriges Verständnis von Zeit und Raum in Frage stellen. Er erkennt, dass Sweetwater Teil eines Mysteriums ist, das die Wissenschaft seit Jahrhunderten bewegt – und ihm unter Einsatz seines Lebens eine zweite Chance eröffnet. Mit „Spätestens in Sweetwater“ präsentiert der international erfolgreiche Bestsellerautor Ruediger Schache („Das Geheimnis des Herzmagneten“) einen Roman, der Hochspannung mit spiritueller Erkenntnis und der Frage nach Bestimmung und Schicksal verbindet – die Geschichte  einer großen Liebe, die eine Brücke über die Zeit und den Tod hinweg schlägt.

Die Recherchen zu einer geplanten Geschichte zum Valentinstag bringen Caleb Brooks auf die Spur einer mysteriösen Legende, die sein Leben und Denken von Grund auf ändern wird: das Geheimnis des kleinen Ortes Sweetwater und die Liebe zu Carol Ryder, der er hier begegnet. Als sie nach kurzer Zeit durch einen tragischen Unfall aus seinem Leben gerissen wird, findet sich Caleb zunächst in einem inneren Albtraum wieder. Bis er auf die Spuren des Geheimnisses von Sweetwater gerät und erkennt, dass die Realität vielleicht ganz anders ist, als er immer angenommen hat: Die Zeit scheint nicht linear abzulaufen und es sind unsere innersten Erwartungen, die unser Schicksal beeinflussen und Ereignisse in Gang setzen, die bereits vor langer Zeit angelegt waren. Caleb kommt nicht nur dem Rätsel von Sweetwater, sondern auch dem Mysterium der Beschaffenheit unserer Realität auf die Spur: Was wäre, wenn es nicht nur unsere Realität, sondern gleichzeitig auch Paralleluniversen gäbe? Auf einmal scheint es möglich, durch die Kraft der inneren Überzeugungen die Grenzen der Zeit zu sprengen. Bestsellerautor Ruediger Schache nimmt den Leser mit auf eine fesselnde Reise zu den Grenzen des linearen Denkens und den unerschöpflichen Möglichkeiten des Universums, die Hoffnung macht und neue Horizonte eröffnet – und baut damit eine Brücke zwischen Naturwissenschaft, spiritueller Erkenntnis und tiefem Gefühl.

 

Verlag über das Buch, Umschlag- bzw. Klappentext

 

Stimmen zum Buch

 

Das neue Buch „Spätestens in Sweetwater“ von Ruediger Schache ist ein unterhaltsamer Roman, der sowohl  eine ungewöhnliche Lebens- als auch eine leidenschaftliche Liebesgeschichte zweier Seelen Carol und Caleb beschreibt.

Spannungsreich, originell und zugleich inspirierend geschrieben, ist dieser Roman ein literarisches Werk, das die spirituellen Mysterien der Liebe aus der seelisch-geistigen Perspektive der menschlichen Sehnsüchte, Illusionen, Träume und Erfüllungen darstellt.

Kreativ, flüssig und geheimnisvoll.

Albert Metzler | Platinum News

 

Weitere Informationen zum Buch

 

Ruediger Schache
Spätestens in Sweetwater
1. Auflage, 273 Seiten,
Gebundenes Buch mit Schutzumschlag
ISBN-10: 3485013684
ISBN-13: 978-3485013680
Nymphenburger Verlag 2012

 

Buchtrailer  zum Buch | Spätestens in Sweetwater von Ruediger Schache

 

 

Ruediger Schache

 

Ruediger Schache ist Bewusstseinsforscher, Buchautor, freier Journalist und Lebenscoach. Nach seinem Wirtschafts- und Psychologiestudium arbeitete er viele Jahre als Manager in einem der erfolgreichsten Industrieunternehmen Deutschlands. Anschließend machte er sich als Journalist und Buchautor selbstständig. Heute vermittelt Ruediger Schache sein Wissen in Seminaren, Vorträgen und Beratungen. Seine Bücher „Das Geheimnis des Herzmagneten“ (2008) und „Die 7 Schleier vor der Wahrheit“ (2009) standen monatelang auf der Spiegel-Bestsellerliste.

 

http://www.ruedigerschache.com

 

Weitere Informationen und Pressekontakt

 

Buchverlage
LangenMüller | Herbig | nymphenburger | terra magica
Lisa Giesekus
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Thomas-Wimmer-Ring 11
D-80539 München

Tel.: 089-29088-179
Fax: 089-29088-178

presse@herbig.net
http://www.herbig.net

 

 

 

 

09
Mrz
12

Lichtkörpersymptome

„Lichtkörpersymptome. Band 1: Du bist nicht krank, du steigst auf!“ – Neuerscheinung von Andrea Kraus im Smaragd Verlag

Im Zuge der Zeitenwende verändert sich unsere Welt und wir selbst uns dramatisch. Dem Bewusstseinswandel folgt schließlich die Transformation des physischen Körpers und endlich auch die des gesamten Umfelds. Natürlich verläuft dieser Prozess nicht ohne „Lichtkörpersymptome“.

In diesem Buch werden neue, wunderbare spirituelle Techniken und alternative Möglichkeiten dargestellt, um die Symptome effizient zu transformieren. Die Autorin sprengt mit ihrem Buch viele Grenzen, doch wer diesen „Schatz“ hebt und sich vorbehaltlos den Dingen öffnet, die sich aus der geistigen Sphäre offenbaren, hat Courage, festen Glauben an den Wandel und einen unglaublich streitbaren Geist.

 

Verlag über das Buch, Umschlag- bzw. Klappentext

 

Stimmen zum Buch

 

„Lichtkörpersymptome. Band 1: Du bist nicht krank, du steigst auf!“ von Andrea Kraus ist  ein aufschlussreiches Buch, das auf eine leicht verständliche Weise praxisorientierte Inspirationen zu den ganzheitlichen Themen der Zeitenwende bietet. Es enthält ebenso zahlreiche seelisch-geistige Impulse zur Selbstheilung sowie wohltuende Techniken zur bewussten Wahrnehmung des LichtKörperProzesses.

Die schöpferische Synthese der angebotenen Inhalte/Übungen aus den Bereichen der Regenbogen-„Medizin“, Naturheilkunde, Surya-Yoga und geistiger Welt verschafft einen klaren Überblick  über die aktuellen Themen unserer Zeit und versetzt den Leser in eine meditative TransformationsStimmung des inneren Friedens.

Ein wertvolles Buch für jeden, der seine eigene LichtKörperSymtome auf eine liebevolle Art annehmen/verstehen und aktiv transformieren möchte.

Energetisch, anschaulich, integrativ und herzlich.

Albert Metzler | Platinum News

 

Weitere Informationen zum Buch

 

Andrea Kraus
Lichtkörpersymptome
Band 1: Du bist nicht krank, du steigst auf!
Auflage, 256 Seiten
Gebundene Ausgabe mit Leseband
ISBN-10: 3941363654
ISBN-13: 978-3941363656
Smaragd Verlag 2012

 

Andrea Kraus

 

Andrea Kraus, Jahrgang 1961, lebt mit ihrer Familie in Thüringen. Sie ist Heilerin, spirituelle Beraterin sowie Energiekosmetikerin und unterstützt Menschen in ihrer Bewusstseinsentwicklung und ihrem Selbstheilungsprozess. In ihrem Lichtkristall-Heilenergie-Zentrum und auch andernorts gibt sie Seminare und Energieausbildungen, leitet Meditationsgruppen und bietet energetische Körperbehandlungen, Coachings und Energieübertragungen an.

Seit über zehn Jahren ist sie mit der Geistigen Welt intensiv verbunden und leitet Energien und Botschaften der Meister und Engelebenen durch Meditationen, Energieübertragungen und seit einiger Zeit auch durch ihre energetischen Gemälde an interessierte Menschen weiter.

 

http://www.lichtkristallportal.de

 

Smaragd Verlag

 

Bücher mit dem Herzen zu machen, das liegt uns am Herzen

Mit fast 150 Titel und 30 Neuerscheinungen pro Jahr hat sich der Smaragd Verlag, 1989 ins Leben gerufen, seinen Platz auf dem spirituellen Buchmarkt erobert. Es ist uns ein Anliegen, mit unserem Programm die Herzen der Menschen zu berühren und sie ein Stück auf ihrem spirituellen Weg zu begleiten. Durch diese wunderbare Arbeit gelingt es uns immer wieder, den Kontakt zwischen unseren Lesern und der Geistigen Welt herzustellen bzw. zu intensivieren, was uns sehr glücklich und stolz macht. Und so ist in den vergangenen Jahren ein vielfältiges Programm entstanden, das auf den folgenden Säulen ruht. Gechannelte Titel Lebenshilfe Spirituelles Heilen Kartensets CDs Edition Kleiner Mensch (Kinderbücher für die neuen Kinder und ihre Eltern) Unser Programm wird von uns mit viel Liebe für den Leser ausgesucht und zusammengestellt, ganz nach unserem Motto „Bücher mit dem Herzen zu machen, das liegt uns am Herzen“. Das Smaragd Dream-Team

 

Presse-Kontakt und weitere Informationen

 

Smaragd-Verlag e.K.
Mara Ordemann
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Gaby Heuchemer
In der Steubach 1
D-57614 Woldert (Ww.)

Tel.: 0 26 84/978 48 10
Fax: 0 26 84/978 48 20

g.heuchemer@smaragd-verlag.de
info@smaragd-verlag.de

http://www.smaragd-verlag.de

 

 

 

 

25
Mai
10

Aspekte der Wahrnehmung

Aspekte der Wahrnehmung: Inspiration zur inneren Erfüllung und Neuorientierung

Von Albert Metzler | Inspiration

Platinum News Lotos InspirationDas Leben in unserer Zeit hält eine unerschöpfliche Fülle an Möglichkeiten bereit, den Alltag mit interessanten Aufgaben, schöpferischen Tätigkeiten und inspirierenden Ereignissen der verschiedensten Art zu bereichern. Es gibt jeden Tag so viel Neues und Wissenswertes, so viel Unterhaltsames und Informatives, so viel, was man sich noch ansehen könnte, was man noch erreichen sollte, was man noch wahrnehmen und/oder erleben sollte. Die Menschen stehen vor geradezu unendlichen Mengen an Informationen und Handlungsoptionen, verfügen über grenzenfreie Spielräume, und die rasanten Fortschritte in Massenmedien, Wissenschaft und Technik potenzieren all das beinahe stündlich.

In die Essenz des Mentalen fließen somit immer mehr unterschiedliche Informationen und Inhalte hinein, deren jeweilige Darstellungsprojektionen abhängig von „der“ Realität sind, in der sich das Bewusstsein eines Individuums gerade befindet. Damit ist das, was wir im menschlichen Sinne auch unter Denken und Fühlen verstehen, etwas sehr viel Komplexeres, als das, als was es beispielsweise in der Persönlichkeitsforschung angesehen bzw. hinterfragt wird. Es ist immer ein multidimensionales Informationsgebilde im Spiel.

Die Wohlstands- und Konsumgesellschaft, in der wir leben, lässt auf den ersten Blick kaum noch etwas zu wünschen übrig; stattdessen kreiert sie selbst immer wieder neue Wünsche und nicht zuletzt künstliche Bedürfnisse, die sie danach zu befriedigen verspricht. Es macht den scheinbaren Eindruck, uns stünden einfach alle Möglichkeiten offen, unsere Bedürfnisse (und künstlich erzeugte Süchte) zu befriedigen und unser Leben mit den Dingen zu füllen, die uns glücklich machen. – Doch auch wenn das Leben eine schier grenzenfreie Fülle von Möglichkeiten zu sein scheint, echte Erfüllung bleibt im Leben für viele Menschen letztlich aus. Denn sie fühlen, dass Lebensqualität und Lebensfreude nicht dadurch entstehen, dass man immer auf dem neuesten technischen Stand ist, dass man immer die angesagtesten Künstler kennt, das exotischste Urlaubsziel bucht, die neuesten Informationen schon gelesen hat, die schönste Kleidung trägt, die angesagteste Wohnung in der City hat und/oder in allem am „besten“, am „schnellsten“ und/oder am „erfolgreichsten“ ist. Viele Menschen fragen sich nämlich immer öfter:

  • Wozu das alles?
  • Ist das wirklich wichtig für mein Selbst?
  • Welchen Sinn hat das eigentlich?
  • Und welchen Sinn hat mein persönliches Leben?

Längst ist es auch für die Persönlichkeitspsychologie zum Problem geworden, dass die Menschen unserer Gegenwart zunehmend und immer eindringlicher vor der Frage nach dem Sinn in ihrem Leben stehen. Und viele Menschen empfinden eine frustrierende Sinnlosigkeit ihres Da- und Hierseins. Schon Mitte der 1970er-Jahre lautete ein Befund der Psychologie: „Inzwischen ist die Sinnfrage zum brennendsten Problem von heute geworden, und zwar keineswegs etwa bloß im Sinne einer Malaise unter empfindsamen Intellektuellen. Vielmehr konnte etwa der amerikanische Psychiater Robert Coles beobachten, daß unter seinen Patienten auch die manuellen Arbeiter heute hauptsächlich über eines klagen, und das ist das Sinnlosigkeitsgefühl.“ (Frankl, Victor E.: Der Mensch vor der Frage nach dem Sinn. S. 45 )

Auf die Frage, worauf dieses „abgründige Sinnlosigkeitsgefühl“ – diese existentielle Frustration der Menschen – zurückzuführen ist, würde der Psychologe Victor E. Frankl folgendermaßen antworten: „Im Gegensatz zum Tier sagen dem Menschen keine Instinkte, was er muß, und im Gegensatz zum Menschen von gestern sagen dem Menschen von heute keine Traditionen mehr, was er soll. Nun, weder wissend, was er muß, noch wissend, was er soll, scheint [der Mensch] nicht mehr recht zu wissen, was er will.“ (Frankl, Victor E.: Der Mensch vor der Frage nach dem Sinn. S. 142) Es sieht ganz so aus, als fehlten den Menschen wichtige Orientierungspunkte und ein fester Halt im Leben. Beides brauchen Menschen jedoch, um in dieser schöpferischen Welt der unendlichen Vielfalt zurechtzukommen. Ansonsten verlaufen wir uns im Dickicht der Möglichkeiten, verlieren uns selbst im Tempo der Entwicklungen und in der Dynamik der komplexen Welt. Solange wir nicht wissen, was wir wollen, was uns wirklich wichtig ist im Leben, zieht es uns mal hierhin und mal dorthin, ohne dass wir selbst bestimmen, wohin es gehen soll.

Das Sinnlosigkeitsgefühl führt mit anderen Worten zu einer Orientierungslosigkeit, die die gesamte Lebensführung beeinträchtigt. Und die Welt, wie sie gegenwärtig ist, wird uns keine bestimmte Richtung anzeigen, die uns Sinn verspricht. Vielmehr sehen wir in ihr zahllose verschiedene und miteinander verbundene Wege, die Sinn und Erfüllung bereithalten könnten. Doch auszuwählen, welcher Weg der angemessen richtige ist, bleibt jedem selbst vorbehalten. Das ist natürlich grundsätzlich etwas Gutes, denn schließlich wollen wir letztlich unseren eigenen persönlichen Weg finden. Nur brauchen wir dafür etwas, woran wir unsere Auswahl ausrichten. Wir brauchen bewusste Inspirationen zur Orientierung.

Um noch einmal Victor Frankl zu zitieren: Wenn der Mensch nicht weiß, was er will, so „will er denn nur das, was die anderen tun […]. Oder aber er tut nur das, was die anderen wollen – von ihm wollen […].“ (Frankl, Victor E.: Der Mensch vor der Frage nach dem Sinn. S. 142) Die Folgen sind Konformismus oder Totalitarismus. Außerdem kann ein spezifischer Neurotizismus entstehen, der nicht auf Komplexe und Konflikte im herkömmlichen Sinne zurückgeht, sondern auf Gewissenskonflikte, auf Wertkollisionen und auf eine existentielle Frustration, die eben auch in entsprechenden Neurosen ihren Ausdruck und Niederschlag finden kann. (Vgl. Frankl, Victor E.: Der Mensch vor der Frage nach dem Sinn. S. 143) Anhaltspunkte für ihre Suche (Findung) nach Orientierung und Sinn finden viele Menschen in bestimmten weltanschaulichen und/oder religiösen Weisheitslehren. So unterschiedlich die einzelnen Lebensanschauungen sind, ist ihnen doch zumeist gemeinsam, dass sie eine Ordnung in die Dinge des Lebens bringen und eine Art Sinn formulieren wollen, der dem menschlichen Da- und Hiersein zukommt – dem individuellen und dem kollektiven. Die Ordnung umfasst dabei die verschiedensten Lebenssphären. Weltanschauliche oder religiöse Prinzipien regeln z. B. den Alltag, indem sie Gebete zu bestimmten Tageszeiten oder Richtlinien für die Mahlzeiten vorschreiben; sie formulieren ein Wertesystem, das bspw. in Form von Rechtsvorschriften und einer Ethik das Zusammenleben der Menschen (und anderer Lebewesen) „regelt“; sie sind Grundlage für Ansichten über Leben und Tod, Jenseits und Diesseits und/oder über das Verhältnis von Individuum und Gesellschaft; sie schaffen ein einheitliches Weltbild, das Aufschluss gibt über das Woher und das Wohin des Menschen, über seine Stellung in der Welt und über sein Verhältnis zur Natur und/oder zu Gott bzw. zu den Göttern. Und nicht zuletzt geben sie Hoffnung in Form von Annahmen, dass es etwas gibt, das über uns selbst hinausweist und unserem Leben (Sein) Sinn verleiht.

Der in der Geschichte der Menschheit immer wieder vorkommende Missbrauch von religiösen und weltanschaulichen Ideen oder auch das Herbeizitieren von Traditionen und Bräuchen hat die Menschen jedoch auch misstrauisch gemacht gegenüber einer übergeordneten Instanz, Kraft oder Macht, an der sie ihr Leben orientieren sollen. Die Individualität und Einzigartigkeit des Einzelnen gewann im Zuge dessen immer mehr an Bedeutung. Insbesondere im abendländischen Kulturkreis vollzog sich eine weit reichende Säkularisierung und eine zunehmende Abkehr von Traditionen, Normen und Ideologien.

Folglich bedarf es neuer ordnungsgebender Strukturen. Diese können nun allerdings nicht mehr von einer höheren Instanz abgeleitet werden, sondern stützen sich ganz auf das Individuum (im Zusammenleben mit anderen Individuen). Der einzelne Mensch muss aus sich selbst heraus die neuen Strukturen und Gesetzmäßigkeiten entwickeln, auf deren Grundlage er sein Leben sinnvoll und bewusst gestalten kann. Damit konzentriert sich auch die Frage nach dem Sinn des menschlichen Da- und/oder Hierseins auf die Frage nach dem Sinn im individuellen Dasein. –Welchen Sinn hat mein Leben? Es wird also nicht mehr angenommen, dass es einen objektiven – also vom Menschen unabhängigen – Sinn gibt, der durch die Natur oder durch einen fremden Gott vorgegeben ist. Stattdessen setzt der Mensch sich selbst den Sinn seines schöpferischen Seins. Nach Ansicht des Philosophen Jean-Paul Sartre ergibt sich diese Verneinung eines transzendenten Sinns „aus der atheistischen Haltung und der Ablehnung eines vorgängigen Wesensbegriffs des Menschen“. „Der Mensch ist nur das, was er in der Folge seiner Handlungen aus sich machen wird. [Albert] Camus sieht die objektive Sinnfrage an der Kluft zwischen dem Menschen, der fragt, und der Welt, die vernunftwidrig schweigt, scheitern. Um seiner eigenen Identität willen muß der Mensch aber an seinem Sinnstreben festhalten. Indem er auf einen jenseitigen Sinn verzichtet, macht er das Leben zu einer menschlichen Angelegenheit, die unter Menschen geregelt werden muß. (Prechtl, Peter ; Burkard, Franz-Peter [Hg.]: Metzlers Philosophie-Lexikon. S. 476)

Das eigene Selbst erhält auf diese Weise eine besondere – und stetig wachsende – Bedeutung. Es wird zum zentralen Orientierungszentrum in der sich immer schneller und andauernd verändernden Welt. Dabei vollzieht sich der schöpferische Wandel in dem Bewusstsein der verschiedenen Gesellschaften und des Individuums asymmetrisch und nicht im Gleichschritt. Bei sich selbst sucht(findet) der Mensch nun nach Hinweisen darauf, wie der Weg aussieht, der sein Leben mit Sinn erfüllen kann, wo dieser Weg zu finden ist und was er tun muss, um ihn beschreiten zu können. Antworten auf die existentiellen Fragen des Lebens, Werte, die das Leben bestimmen, ein Weltbild, das Ordnung schafft, – all das sucht (findet) der Mensch fortan bei sich selbst. Das ist ein wichtiger Schritt für den Menschen: „Noch nie hat ein Tier danach gefragt, ob das Leben einen Sinn hat. Das tut eben nur der Mensch, und das ist […] der Ausdruck geistiger Mündigkeit, würde ich sagen. Denn es ist geistige Mündigkeit, wenn jemand es verschmäht, eine Antwort auf die Sinnfrage einfach aus den Händen der Tradition entgegenzunehmen, vielmehr darauf besteht, sich selber und selbständig auf die Suche nach Sinn zu begeben. (Frankl, Victor E.: Der Mensch vor der Frage nach dem Sinn. S. 46)

Der Gedanke ist allerdings längst nicht so neuzeitlich, wie es vielleicht klingen mag. Schon bei den Stoikern der Antike findet er sich ganz ähnlich: „Nicht anders als die Epikureer gehen auch die frühen Stoiker von der Zeitsituation aus, in der die Frage nach einem Halt in der haltlos gewordenen Gegenwart den Vorrang gewinnt. Die Philosophie erhält daher bei ihnen unmittelbare Bedeutung für das menschliche Dasein. Sie ist ‚die Kunst der Lebensführung’. Nun finden […] die Stoiker den Sinn des Lebens […] in der Übereinstimmung mit sich selber. Dahinter steckt der Gedanke, daß sich der Mensch, nicht mehr sicher gegründet im Kosmos und in der Polis, nur noch auf sich selber stellen kann. Seine sittliche Aufgabe ist es, nicht eine allgemeine Tugend, sondern die in ihm als Individuum liegende besondere Idee des Menschen zu verwirklichen. (Weischedel, Wilhelm: Die philosophische Hintertreppe. S. 66) Doch auch, wenn der Mensch bei sich selbst – und nicht bei anderen oder bei einer höheren Instanz – nach Wegweisern für sein bewusstes Leben sucht, führt dies nicht automatisch dazu, wirklich individuelle und aus dem eigenen Selbst geschöpfte Bestimmungen zu entdecken. Finden wir etwas in uns selbst, heißt dies nicht zwangsläufig, dass es auch aus uns selbst heraus entstanden ist. Unser Denken, Fühlen und Wahrnehmen unterliegt vielen verschiedenen äußeren Einflüssen, die wir zudem häufig nicht einmal als solche erkennen, sodass wir Ansichten, Denkweisen, Wertevorstellungen, Überzeugungen etc. als unsere eigenen annehmen, ohne zu wissen, dass sie von fremden Archiven und Ihren Bibliotheken beeinflusst sind. Vielfältige, uns unbekannte Quellen speisen unser Denken und Fühlen. Und das in einem Maße, das uns zumeist oft kaum bewusst ist. Deshalb ist es offensichtlich nicht leicht, Fremdbestimmungen hinter sich zu lassen und zu den Inspirationen vorzudringen, die wirklich unser Selbst schöpferisch erschaffen. Diese sollen wir erst finden, wollen wir selbst Sinn und Orientierung in unserem Leben finden.

Aber was bleibt zunächst, als sich auf bereits Bekanntes und Bestehendes zu stützen? So sind es erst einmal Erfahrungswerte, die uns scheinbar Anhaltspunkte geben wollen. An unseren Erfahrungen überprüfen wir, was „gut „und was „weniger gut“ für uns war, welche Entscheidungen sich als „richtig“ und welche sich als „falsch“ herausgestellt haben. Wir können abwägen, einordnen, vergleichen, selektieren, bewerten etc., was für uns von Bedeutung war und was für bevorstehende Wahlmöglichkeiten bei Entscheidungen relevant sein werden. Lebenserfahrungen unterschiedlichster Art geben uns das Gefühl von Sicherheit in unseren Entscheidungsprozessen. Wir schätzen ungefähr ab, welche Folgen zu erwarten sind und welche Auswirkungen sie auf uns selbst haben können. So können wir der Ungewissheit über zukünftige Ereignisse mit mehr Gelassenheit begegnen, denn vor allen Dingen das Unvorhersehbare verunsichert uns oft. Und Erfahrungen geben uns das Gefühl, Dinge bis zu einem gewissen Grad vorhersehen zu können.

Mit dem vermehrten Rückgriff auf die eigene Erfahrungswelt (ohne Erkenntnisse!) unterwerfen Menschen sich jedoch auch einer nicht zu vernachlässigenden Selbstbeschränkung. Denn es entsteht hier die Gefahr, dass sie sich allzu sehr auf ihre Erfahrungen verlassen und sich dem Unbekannten und dem Neuen zu sehr verschließen. Alternative Zukunftsszenarien werden dann z. B. gar nicht mitgedacht und so werden die Auswahlmöglichkeiten für den Entscheidungsvorgang von vornherein stark reduziert. Und niemand weiß, ob damit nicht vielleicht eine kreativere Lösung unberücksichtigt bleibt. Mögliche neuartige Wege, den Sinn im eigenen Da- und Hiersein zu finden, werden so ganz einfach nicht wahrgenommen. Und wenn das Wagnis, etwas Neues auszuprobieren, gar nicht gesehen wird, bleiben unter diesen Umständen auch bisher verborgene Perspektiven des eigenen Selbst einfach unentdeckt und die in uns fließende schöpferische Energie wird unwirksam.

Entscheidend ist überdies, dass unsere vieldimensionale Welt nicht mehr wahrzunehmen ist, wenn man sich Neuem und Unbekanntem verschließt. Denn sie unterliegt einem Veränderungsfluss und schafft immer mehr neue Realitäten, die die Menschen als wirklich erfassen müssen, um sich in ihnen zurechtzufinden. Die Vielzahl der Möglichkeiten einfach zu ignorieren, sich die Welt so zurechtzulegen, dass sie wieder überschaubar ist – das kann weder zum Erfolg noch zur innerer Zufriedenheit führen. Dem Menschen stellt sich aktuell die Frage, wie er die vielschichtigen Realitäten des Daseins in sein Leben integrieren kann. So wie es scheint, bleibt den Menschen nichts anderes übrig, als sich auf die gegebene Komplexität einzustellen und auch völlig neue Denkweisen auszuprobieren.

Der Mensch kann sich schließlich nicht abschotten gegenüber den Entwicklungen in der Welt. Denn ihm steht keine andere Welt zur Verfügung als eben seine, und letztlich ist er ja für die Gestaltung der Entwicklungen selbst verantwortlich. Seine eigene Fortentwicklung ist es schließlich, die die Fortschritte in der Welt vorantreibt. Die Eigendynamik dieser Vorgänge führt dazu, dass es nun zu einem wahren Wechselspiel gegenseitigen Vorantreibens kommt. Immer wieder entdecken, entwickeln, erfinden Menschen Neues und schaffen damit selbst neue Wahrnehmungsinspirationen verschiedener Wirklichkeiten. Doch sind diese Prozesse oft so rasant und einschneidend, dass der Mensch wieder einen gewissen Impuls braucht, um sie bewusst wahr zu nehmen.

Ein weiterer Aspekt will hier bewusst erwähnt sein wie im zunehmenden Maße etwas Sonderbares passiert: buchstäblich ohne Vorankündigung tritt auf einmal bei einzelnen Menschlichen eine erweiterte Wahrnehmungsfähigkeit des eigenen schöpferischen Selbst auf. Über die vertraute Pfade unserer biologischen Sinne hinausreichend erfährt das einzelne Bewusstsein menschlicher Individuen einen persönlichen Zugang zu Einsichten, Wahrnehmungen und regelrechten Erkenntnissen höherer ganzheitlicher Universalordnung und -Struktur.

Die Wirklichkeit in ihrer Vieldimensionalität wird dadurch vom Menschen selbst in all ihren transzendenten und zugleich individuellen Erscheinungsformen bewusster wahrgenommen und neu kreiert.


Literaturtipp


Albert Metzler Free your mind Das kreative SelbstAutor: Albert Metzler
Free your mind – Das kreative Selbst
Selbstbestimmt fühlen und denken
1. Auflage, Broschiert 103 Seiten
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3938358564
ISBN-13: 978-3938358566
BusinessVillage Verlag für die Wirtschaft 2007


Albert Metzler | Inspiration


Albert Metzler InspirationAlbert Metzler, Jahrgang 1976 ist internationaler Management-Trainer, Coach, Inspirator und Bestseller-Autor. Er führt Workshops auf dem ganzheitlichen Gebiet der Persönlichkeitsentwicklung durch. In seinen praxisorientierten Trainings, Workshops und Coachings unterrichtet er eine breite Palette von Themen nach seinem Coaching Modell des Alternativen Denkens.

Sein schöpferisches Themenprogramm vereinigt in sich praxisorientierte Inspirationen aus universellen Weisheitslehren, Persönlichkeitspsychologie, Philosophie der Gegenwart und Körpersprache. Dabei offenbart er die grenzenfreien Transformationsmöglichkeiten des kreativen Selbst auf der ganzheitlichen Integrationsebene des Körpers, des Geistes und der Seele.

Seine Klienten sind sowohl Privat-Personen als auch selbständige Unternehmer, Manager, Führungskräfte und Keynote-Speaker. Albert Metzler ist bekannt in der Öffentlichkeit als Management-Trainer und Bestseller-Autor. Seine zahlreichen Veröffentlichungen zu den Themen der Persönlichkeitsentwicklung (Bücher, Audio-Hörbücher, Film-Inspirationen, Fachpublikationen, Kunstausstellungen etc.) fanden bereits ein breites internationales Publikum in Deutschland, Österreich, Moldova und in der Schweiz.


Weitere Informationen und Kontakt


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Albert Metzler|Inspiration
Mainstrasse 12
41540 Dormagen

FON + 49 (0) 1578 – 160 22 81
FAX + 49 (0) 3212 – 129 25 93

Email@AlbertMetzler.de

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E. Schrott, H.P.T. Ammon: Heilpflanzen der ayurvedischen und der westlichen Medizin: Eine Gegenüberstellung

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