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09
Dez
11

Von Spitzbergen bis Sizilien – alle Bäume Europas

Kosmos-Baumführer Europa 680 Bäume in über 2500 Zeichnungen – Neuerscheinung von Margot Spohn im Kosmos Verlag

Ob wir in Wald und Park, in Orangerien oder in den Urlaubsländern unterwegs sind, die Frage „Welcher Baum ist das?“ stellen wir immer wieder. Und es gibt immer mehr Auswahlmöglichkeiten. Denn der Drachenbaum und die Dattelpalme sind heutzutage keine fernen und schwer erreichbaren Exoten mehr. Sie sind ebenso Teil unserer europäischen Heimat wie Stiel-Eiche, Rot-Buche oder Weiß-Tanne. Höchste Zeit also für einen Naturführer, der alle Bäume Europas von Spitzbergen bis Sizilien vorstellt. Drei Jahre haben Margot Spohn, Roland Spohn und Paschalis Dougalis am Kosmos-Baumführer Europa gearbeitet.

In diesem Referenzwerk werden nun erstmals alle europäischen und die häufigsten außereuropäischen Laub- und Nadelbäume porträtiert – insgesamt 680 Arten! Über 2600 fantastische Zeichnungen, die speziell für dieses Buch angefertigt wurden, zeigen den Habitus sowie Details zu Blatt, Blüte, Frucht, Rinde und Wuchsform. So gibt es bis zu fünf Zeichnungen pro Art, die dem Leser ein sicheres Bestimmen ermöglichen. Hintergrundinformationen und Geschichten zu den Bäumen vermitteln zusätzlich Wissenswertes über Kastanie, Erdbeerbaum & Co.

 

Verlag über das Buch, Umschlag- bzw. Klappentext

 

Stimmen zum Buch

 

„Kosmos-Baumführer Europa“ von Margot Spohn ist ein schöpferisch gestaltetes Buch, das eine inspirierende Zusammenstellung der in Europa wachsenden Bäume präsentiert. Das Buch vermittelt einen fundierten Überblick über die zahlreichen Baumgattungen und verweist dabei sowohl auf die mannigfaltige VerbreitungsGeschichte der Bäume in Europa als auch auf die kulturelle Wahrnehmung der Gehölzflora in der ganzen Welt.

Unerwartet spannend geschrieben, ist es ein kompetentes Buch nicht nur für die Biologieinteressierten, sondern auch ein unterhaltsamer Baumführer für alle Naturliebhaber und/oder solche, die es werden wollen.

Albert Metzler | Platinum News

 

Weitere Informationen zum Buch

 

Margot Spohn
Kosmos-Baumführer Europa
1. Auflage, 304 Seiten,
2600 Farb-Illustrationen
ISBN-10: 3440117413
ISBN-13: 978-3440117415
Kosmos Verlag 2011

 

Autoren

 

Margot Spohn ist Biologin mit dem Schwerpunkt Botanik und Pharmazeutische Biologie. Sie ist Autorin der Bücher „Was blüht denn da?“ sowie „Welche Blume ist das?“ und „Welcher Baum ist das?“ der neuen Kosmos-Naturführer-Reihe. Der Biologe Dr. Roland Spohn hat bereits Illustrationen für mehrere Kosmos- Bücher angefertigt, darunter „Welche Blume ist das?“ und „Welcher Baum ist das?“. Paschalis Dougalis ist ein auf Naturzeichnungen spezialisierter, mehrfach prämierter Illustrator, der unter anderem „Was fliegt denn da?“ komplett illustriert hat.

 

Weitere Informationen und Pressekontakt

 

Franckh-Kosmos Verlags-GmbH & Co. KG
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Stephanie Wilhelms
Pfizerstraße 5-7
D-70184 Stuttgart

Tel. +49 (0) 711/21 91-296
Fax +49 (0) 711/21 91-413

s.wilhelms@kosmos.de
http://www.kosmos.de

 

 

 

 

24
Sep
10

Philosophie kann man nicht lernen, man kann nur lernen zu philosophieren

Andre Comte-Sponville sein Glück ist das Ziel, Philosophie der WegNeuerscheinung von André Comte-Sponville „Glück ist das Ziel, Philosophie der Weg“ im Diogenes Verlag.

Zwölf philosophische Betrachtungen zu den ewigen Themen der Menschheit: über Liebe, Tod, Erkenntnis, Freiheit, Gott, Atheismus, Moral, Politik, Kunst, Zeit, Menschsein und Weisheit.

Philosophie kann man nicht lernen, man kann nur lernen zu philosophieren. Dabei geht es stets um die Frage: Wie soll ich leben?

Die Philosophie gibt keine absoluten Antworten, keine Rezepte. Aber Anregungen und Vorschläge, über die man nachdenken, die man verwerfen oder annehmen kann. André Comte-Sponville macht es uns vor. Er lässt uns dabei zuschauen, wie er seine Gedanken entwickelt. Sei es, indem er in sich hineinhorcht, sei es, indem er andere Philosophen zu Rate zieht, um an ihnen seine ureigenen Gedanken zu den ewigen philosophischen Themen zu formen.

„Weisheit ist ein Savoir-vivre, Wissen, das das Leben betrifft. Philosophie bringt uns der Weisheit näher. Es geht darum, besser zu denken, um besser zu leben.“

Autor, André Comte-Sponville über Philosophie


Stimmen zum Buch

Einzigartiges und offenes Philosophieren in einer holistischen Grundhaltung – Kristallklare Sprache. Das neu erschienene Buch von André Comte-Sponville „Glück ist das Ziel, Philosophie der Weg“ liest sich wie eine essayistische Selbst-Coaching-Inspiration.

Albert Metzler | Platinum News

Es ist großartig, wie Comte-Sponville von sich ausgehend über sich hinaus denkt und es schafft, auch dieses komplexe Erleben sprachlich zu fassen und nach-denkend abzubilden.

Barbara Dobrick | Deutschlandradio Kultur

Weitere Informationen zum Buch


Andre Comte-Sponville sein Glück ist das Ziel, Philosophie der WegAndré Comte-Sponville
Glück ist das Ziel, Philosophie der Weg
Mit Zeichnungen von Sempé
Aus dem Französischen von Hainer Kober
1. Auflage, 192 Seiten
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3257067682
ISBN-13: 978-3257067682
Diogenes Verlag 2010

André Comte-Sponville


André Comte-Sponville wurde 1952 in Paris geboren.

Der ehemalige Professor für Philosophie an der Sorbonne widmet sich seit 1998 ausschließlich dem Schreiben. Mit dem internationalen Bestseller „Ermutigung zum unzeitgemäßen Leben“ begründete er eine neue Welle, die „Philosophie für alle“, die den Philosophiemarkt aufblühen ließ.

André Comte-Sponville lebt in Paris.

Diogenes Verlag


Bei Diogenes, dem größten rein belletristischen Verlag Europas, ist dieser Leitsatz von Voltaire seit über 57 Jahren Programm. In einer Gesamtauflage von fast 190 Millionen Exemplaren sind bisher über 5800 Titel erschienen, von denen über 2000 noch heute lieferbar sind. Klassiker wie Montaigne, Shakespeare, Molière, Flaubert, Stendhal, Balzac, Dickens, Tolstoi, Cechov; moderne Klassiker wie Georges Simenon, William Faulkner, F. Scott Fitzgerald, George Orwell, Carson McCullers, Patricia Highsmith; Bestsellerautoren wie John Irving, Paulo Coelho, Donna Leon; nicht weniger erfolgreiche deutschsprachige Autoren wie Alfred Andersch, Friedrich Dürrenmatt, Urs Widmer, Hugo Loetscher, Ingrid Noll, Jakob Arjouni, Erich Hackl, Bernhard Schlink, Doris Dörrie, Martin Suter und Patrick Süskind.

Weitere Informationen und Kontakt


Diogenes Verlag AG
Ruth Geiger
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Sprecherstrasse 8
CH-8032 Zürich

Telefon.: +41 44 254 85 11
Telefax:  +41 44 252 84 07

rg@diogenes.ch
presse@diogenes.ch
http://www.diogenes.ch



07
Jul
10

Realität im Bild – Ein Teil von uns selbst

Von Albert Metzler | Inspiration

Platinum News Realität im Bild Albert Metzler InspirationDie in jedem von uns angesiedelte Schöpfungskraft der Kreativität offenbart sich in allen Bereichen des ganzheitlichen Seins. Besonders deutlich zeigt sie sich in der Kunst, der Wissenschaft und ganz allgemein in der Kultur. Was hier geschaffen wurde, entzieht sich häufig der allgemeinen Vorstellungskraft. Es scheint ganz so, als hätten ihre Schöpfer – ob sie nun Leonardo da Vinci, Michelangelo, Goethe, Beethoven oder Einstein heißen – etwas in ihrem Inneren, das sie mit unbändiger Kraft antreibt und ihnen sagt, dass immer noch weiter führende Energie in ihnen steckt. Und je mehr sie entfaltet wird, umso stärker drängt sie zu immer weiterer Entfaltung in einem universellen Eins. Damit werden die scheinbaren Grenzen, die sich die meisten Menschen selbst setzen, von einigen wenigen durchbrochen. – Wer bspw. Michelangelos Fresken der Sixtinischen Kapelle betrachtet, dem bietet sich ein Bild transzendenter Schönheit. Es ist eine Vollkommenheit, die wir – wenn wir sie denn nicht mit eigenen Augen sehen würden – uns kaum vorstellen könnten. Ein solches Werk zu schaffen, wäre für jeden von uns zunächst völlig unmöglich. Und dass es unmöglich sei, das entsprach auch der damaligen Vorstellung. Das vollendete Werk hatte schon damals alle, durchaus großen Erwartungen, auch die des Meisters Leonardo, weit übertroffen. Und dies ist nur eines der Beispiele dafür, wo Unmögliches und Unvorstellbares möglich und zur Realität wurde. Michelangelos Darstellung der Formen und den ihnen innewohnenden Informationen wirkt überdimensional und ähnelt einem kosmischen Stargate zum Universum.

Das Beispiel verdeutlicht, dass auch dieser große Künstler, niemals zu dieser Vollendung gekommen wäre, hätte er sich von den Grenzen der allgemeinen Konventionen, Normen und einem vorgegebenen Kanon beeindrucken lassen. Michelangelo verfügte – wie viele einzigartige Künstler – über ein Bewusstsein voller schöpferischer Energie. Der Künstler hat sich seine eigene Realität jenseits der begrenzten Vorstellungen von Realitäten seiner Umwelt geschaffen und dabei keine Möglichkeiten von vorherein ausgeschlossen. Und an eben dieser Stelle weisen alle Menschen, die wir für ihre Schöpfungskraft – ganz gleich auf welchem Gebiete – bewundern, eine ganz spezielle Gemeinsamkeit auf: Sie alle haben sich auch weit außerhalb des von außen abgesteckten Feldes der begrenzten Möglichkeiten bewegt. Sie alle haben auch Alternativen des Denkens und gänzlich unorthodoxe, von den gängigen Vorstellungen abweichende Variationen in Betracht gezogen. Sie waren überaus konsequent und mit der Bereitschaft ausgestattet, alles, was bisher für möglich und im Bereich des Realen liegend galt, in Frage zu stellen.

Kreative Geister haben sich schon immer in Gefilde vorgewagt, die gemeinhin als utopisch galten. Die Utopie gilt für uns als fantastisch, als ein unerreichbares Ideal – die Utopie kennzeichnet sich immer durch die allgemeine Auffassung, dass sie als undurchführbar, als nicht realisierbar gilt. „Utopia“ war ursprünglich ein „erdachtes Land, ein Traumland“, das nur in der Vorstellung (Imagination) existierte. Doch der Künstler zeigt, dass wir Utopien brauchen, um das Erträumte Realität werden zu lassen. Und dies ist gerade in den Bereichen der Kunst mehr als einmal geschehen.

Sämtliche Werke von größter Schönheit und Vollkommenheit sowie unzählige wissenschaftliche Erkenntnisse konnten allein deswegen zustande kommen, weil sich einige Menschen außerhalb der gängigen Normen bewegt haben. Statt sich von Konventionen einengen zu lassen, waren und sind einige Individuen ganz offensichtlich dazu fähig, durch eine von der Außenwelt freie Konzentration auf ihre Ideen, Träume und Utopien zu neuen Erkenntnissen zu gelangen. Dennoch scheint der Weg zu unserem mit Energie geladenen Inneren für die einigen von uns blockiert. Nur scheint dies eben längst nicht auf alle Menschen zuzutreffen. Die im kulturellen Gedächtnis und der gesellschaftlichen Erinnerung bekannten großen Künstler bringen und brachten Unfassbares hervor. Der eingeschlagene Weg führte dabei über die schöpferische Schönheit in Richtung Vollkommenheit.

Definitionen, was Schönheit nun überhaupt konkret ist, gibt es Unzählige. Doch hierbei stoßen alle wissenschaftlich exakten Definitionsversuche zugleich auch an ihre Grenzen. Dies liegt schon allein darin begründet, dass man sich auf eine „alleinige Wahrheit“ einigen müsste, was denn nun Schönheit sei. Jedoch ist niemand in der Lage, eine allgemein gültige Sicht zu formulieren. Denn es gibt keine Anschauung, die nicht durch eine Perspektive verfälscht wird. Hier sind es religiöse, geschichtliche, gesellschaftliche und kulturelle Einflüsse, die das Erkennen und Beschreiben perspektivisch verzerren.

Bereits seit den Anfängen der Philosophie in der griechischen Antike zählt die schöpferische Schönheit zu den wesentlichen Elementen der obersten Werte. Das Schöne realisiert sich dabei einerseits in der Natur, wo sie in vielfältigster Weise gegeben ist, und andererseits in der Kultur der Menschheit. Auch wenn der Mensch kaum wusste, was genau Schönheit ist und was sie ausmacht, ist sie doch Ursprung und Antrieb aller künstlerischen Schöpfungen.

Worin Menschen Schönheit finden, lässt sich nicht objektiv bestimmen. Was für den einen von strahlender Schönheit ist, bedeutet einem anderen einfach nichts. Wir sehen in den Kunstwerken unsere eigene Realität, füllen sie mit unseren individuellen Vorstellungen und Imaginationen. Stehen wir vor der ägyptischen Sphinx, ist es unsere Imaginationskraft, die das fehlende Gesicht der Sphinx vervollständigt. Und dabei entscheidet unsere Vorstellung von der Welt, wie wir das Gesicht rekonstruieren und wie wir schließlich das Bild in seiner schöpferischen Gänze wahrnehmen. Daher ist die Sphinx für einige Menschen wunderschön und für andere bedeutungslos.

Über Jahrtausende sahen sich die Menschen als Teil eines göttlichen Ganzen. Und über die Kunst wollten die Menschen mit diesem Göttlichen in Verbindung treten. Daher wurden zunächst einfache, dann immer vollkommenere Zeichnungen, Gemälde und Skulpturen (später auch Dichtungen, Kompositionen und Bauwerke) angefertigt. Im Laufe der Zeit entwickelte sich das immer höher spezialisierte Künstlertum. Eine erste Vervollkommnung der Künste zeigte sich für die westliche Welt in der Kultur der Griechen. In der griechischen Welt war es die Skulptur, in der sich das Göttliche in der Gestaltung durch Menschen und in der Gestalt von Menschen anschaulich darstellte. Die Kunst war und ist oft nichts anderes als eine kontinuierliche Schönheitssuche mit dem Ziel der Vollkommenheit. Und der Hintergrund der Kunst war immer spiritueller Natur. (Selbst, wer hier einwenden mag, dass es – wie zum Beispiel in der modernen Kunst – auch hässliche Kunstwerke gibt, wird einräumen müssen, dass auch alles Hässliche nur im Zusammenhang mit Schönheit denkbar ist.)

„Was die Schönheit ist, das weiß ich nicht.“ Dieser bekannte Ausspruch Albrecht Dürers demonstriert das Dilemma des Künstlers. Er ist einerseits ein Schöpfer von Schönheit, weiß sie andererseits jedoch nicht konkret zu beschreiben. Schönheit und Kunst waren zu keiner Zeit auseinander zu dividieren. Das eine führt immer zum anderen. Die Schönheit wird für den Künstler aus dem Geist geboren und liefert den Drang zur stetigen Vervollkommnung. In der geistigen Versenkung, der Kontemplation von Schönheit, näherte sich der Mensch in seiner gesamten Kulturgeschichte dem Göttlichen. Mit dieser ästhetischen Erkenntnis, die mit der mythischen oder religiösen Erfahrung verwandt ist, konnte sich der Mensch auf dem Wege der Kunst über(in) sich selbst erheben.

„Der Künstler ist der Schöpfer schöner Dinge.“ Mit diesem Satz beginnt Oscar Wilde die Vorrede zu seinem Roman „Das Bildnis des Dorian Gray“. Und natürlich ist jedes Werk eines beliebigen Künstlers immer ein Ergebnis des Geistes, das eine Reflexion der jeweiligen Realität bedingt. So scheint die Schönheit in unserem schöpferischen Geist verankert, und für den Künstler wird beim Versuch, dieser inneren Schönheit einen Ausdruck zu verleihen, ungeahnte Energie frei, die ihm sein Werk erst ermöglicht.

Schöpferische Schönheit kann dabei weniger gut beschrieben, dafür um so besser empfunden werden. Die Betrachter oder Rezipienten von Kunstwerken sind regelmäßig beeindruckt und finden sich tief bewegt angesichts der Werke – ganz gleich aus welcher Epoche oder Kultur sie stammen. Der Aura, die vielen großen Werken zu Eigen ist und die tatsächlich auf den Rezipienten abstrahlt, kann sich kaum jemand völlig entziehen. So kommt es, dass wir eine Schönheit empfinden, die wir in ihrer Ursache kaum bestimmen können. Wir werden bewusst und/oder unbewusst zu einem Teil von ihr.

Der weiter oben bereits erwähnte italienische Bildhauer, Maler, Baumeister und Dichter Michelangelo gilt als einer der kreativsten Geister der Renaissance. Und es war Michelangelo, der gesagt hat, nicht er schaffe die Skulpturen, sondern er hole sie nur aus dem Stein heraus, in dem sie schon vorher angelegt sind. Die Schönheit als Energie und das Werk sind also bereits vorhanden, es braucht nur einen von Konventionen befreiten Geist, der dies zu erkennen vermag. Viele von uns sehen weder das mögliche Werk noch die darin verborgene Schönheit. Und es gibt tausend Dinge, die unser äußeres Auge nicht zu sehen vermag und die auch unsere anderen Sinne nicht wahrnehmen können. Es gibt eine Schönheit, die wir nur selten erblicken können. Weder Leonardo noch Michelangelo sagen uns wirklich, was Schönheit ist, und dennoch lässt sie sich von Menschen gestalten und zum Ausdruck bringen, und unser Schönheitsempfinden nimmt sie wahr und auf.

In Wahrheit verarbeitet unsere sinnliche Wahrnehmung immer nur eine von mehreren möglichen Bild-Realitäten. Denn unsere Wahrnehmung besteht nicht nur aus der rein visuellen Aufnahme durch unsere Augen. Vielmehr wird sie immer auch von eigenen Erfahrungen, persönlichen Assoziationen, kulturellen Einflüssen und dem sozialen Kontext eines Wahrnehmenden gebildet. Heute wissen wir, dass unser Gehirn weit über 80% der scheinbaren visuellen Wahrnehmungen beisteuert. Wir sehen also gar nicht das, was wirklich ist, sondern entwerfen selbst ein schöpferisches Bild, an das wir ohne jeden Zweifel glauben und so für real erklären. Ständig vergleichen wir alles, was wir über unsere Sinnesorgane wahrnehmen mit den uns bereits bekannten Phänomenen. Dabei kommt es unweigerlich immer auch zu so genannten „Fehlinterpretationen“, insbesondere dann, wenn sich uns eine ganz neue, bislang unbekannte Realität zeigt. Auf den Punkt gebracht bedeutet dies: Wir können nicht sehen, was wir nicht sehen wollen. Wir bestehen aus schöpferischer Energie, unser Denken und Fühlen formt Realitäten, unsere Beobachtungen schaffen neue Welten und Fakten. Alles, was wir in und um uns herum erkennen, ist in der ersten Linie ein Teil von uns selbst.


Literaturtipp


Stradivari des UniversumsAutor: Albert Metzler
Stradivari des Universums
Ein faszinierender Wegweiser in die grenzenfreie Welt des Möglichen
2. Auflage, Broschiert 175 Seiten
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3939621072
ISBN-13: 978-3939621072
Verlag: Breuer & Wardin Verlagskontor


Albert Metzler | Inspiration


Albert Metzler InspirationAlbert Metzler, Jahrgang 1976 ist internationaler Management-Trainer, Coach, Inspirator und Bestseller-Autor. Er führt Workshops auf dem ganzheitlichen Gebiet der Persönlichkeitsentwicklung durch. In seinen praxisorientierten Trainings, Workshops und Coachings unterrichtet er eine breite Palette von Themen nach seinem Coaching Modell des Alternativen Denkens.

Sein schöpferisches Themenprogramm vereinigt in sich praxisorientierte Inspirationen aus universellen Weisheitslehren, Persönlichkeitspsychologie, Philosophie der Gegenwart und Körpersprache. Dabei offenbart er die grenzenfreien Transformationsmöglichkeiten des kreativen Selbst auf der ganzheitlichen Integrationsebene des Körpers, des Geistes und der Seele.

Seine Klienten sind sowohl Privat-Personen als auch selbständige Unternehmer, Manager, Führungskräfte und Keynote-Speaker. Albert Metzler ist bekannt in der Öffentlichkeit als Management-Trainer und Bestseller-Autor. Seine zahlreichen Veröffentlichungen zu den Themen der Persönlichkeitsentwicklung (Bücher, Audio-Hörbücher, Film-Inspirationen, Fachpublikationen, Kunstausstellungen etc.) fanden bereits ein breites internationales Publikum in Deutschland, Österreich, Moldova und in der Schweiz.


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Albert Metzler Inspiration

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